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Das WM-Projekt: Zwischenbilanz

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Ehe man sich versieht, ist schon ein Drittel der Vorrunde vorbei! Und das Begleitprojekt - in gänzlich unparteilichem Lila - nimmt Formen an:


Ich muss bei RVO's ja zwanghaft immer erst einmal Kragen und Ärmel fertig machen, sonst nerven die stillgelegten Abschnitte die ganze Zeit. Und nachdem der Rock ja etwas lebhafter werden soll, dachte ich, es könnte nicht schaden, auch obenrum schon mal etwas Farbe ins Spiel zu bringen. Zu diesem Zweck habe ich sogar die fast schon eingerostete Häkelnadel aktiviert.

Bis zur Taille (oder besser: bis in die Region, in der sich früher einmal eine Taille befand) ist es allerdings noch ein ganzes Stück. Bis dahin kann ich mir noch Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Denn die bisherige Hauptfarbe neigt sich bald dem Ende zu. Dass die Linarte ein lange eingeführtes Standardgarn ist, hält Lana Grossa ja nicht davon ab, an der Farbpalette herumzupfuschen. Und so haben sie diesen dunklen Lilaton durch einen ersetzt, der etwas heller und etwas bla…

Sommerfrische

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"Die Schuhe müssen zum Gürtel passen", befand einst Lothar Matthäus, der sich ansonsten eher nicht als Modeexperte hervorgetan hat. Ich hingegen finde es immer nett, wenn die Tücher zur Handtasche passen, wenngleich das gelegentlich die Frage aufwirft, ob ich nicht vielleicht zu viele Handtaschen habe. (Nie zu viele Tücher!!)


Das mit der Tasche ist aber natürlich nur ein kleiner Bonus nebenbei. Der zweite Versuch mit den Dreiecken im Dreieck war etwas erfolgreicher als der erste. Zum einen liegt das natürlich daran, das das Garn doppelt so dick war. Und zum anderen ist die Sache mit dem Farbverlauf wieder einmal so erfreulich, dass es gar nicht so schlimm ist, dass man die Dreiecke nur aus ausgewählten Blickwinkeln sieht. Abwechslung fürs Auge ist aus jeder Perspektive geboten.



Ich sitze ja parallel noch an einem Top mit viel dünneren Streifen (dazu demnächst mehr). Bei dem ist der Effekt viel deutlicher. Ich schließe daraus, dass man die Muster einfach kleiner machen müsste…

Fleißarbeit

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Von allen Anfang Juni angekündigten Projekten ist ausgerechnet das Kleid als erstes fertig geworden.


Verwendet habe ich dafür zwei gut abgelagerte Restpostenkäufe, die jeder für sich für nichts so recht gereicht hätten. Hinzu kommt, dass Gestrick mit der Ella ja stellenweise sehr transparent ist. Ich hab mal versucht, das mit einem Gegenlichtbild deutlich zu machen (obwohl heute nicht allzu viel Licht ist ...):


 Wer das Garn nicht kennt, am Knäuel sieht es so aus:


Ich mag es, wie sich die unterschiedlichen Garnqualitäten in einem Knäuel verbinden. Und ich finde, fast alle Farben sehen gut aus. Deswegen sind auch noch ein paar mehr davon im Lager ...
Vor drei Jahren hab ich schon mal zwei Tücher damit gestrickt, einmal in zartgelb und einmal in knallrot. Bei Kleidungsstücken müsste man allerdings was darunterziehen, was im Sommer ja eher nicht wünschenswert ist, zumindest wenn er sich so entwickelt wie dieser.

Die Idee war daher, das Oberteil mit der Sigma blickdicht zu halten und dann…

Schatten gefällig?

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Wie das immer so geht: Da ist man tugendhaft dabei, die sommertauglichen Garne aus dem Stash zu verarbeiten und erfreut sich an der winzigen Lücke, die sich im Lager auftut, und dann das! Da geht man ganz unschuldig ins Wollgeschäft, um zu sehen, ob es zum vorhandenen Garn noch ein weiteres Knäuel ergattern kann, und was muss man sehen? Neue Crazy Zauberbälle aus Baumwolle! Zum Glück nur in drei Farbvarianten ...

Eine davon musste natürlich sofort mit und bereits auf dem Nachhauseweg entstand vor dem geistigen Auge ein Bild, das sofort umgesetzt werden wollte: Ein ärmelloses top-down gestricktes Top mit Schattenstrick-Streifen.

Manche von Euch erinnern sich vielleicht, dass mich mein erster Schattenstrick-Versuch nicht grade mit Befriedigung erfüllte. Ich beschloss es trotzdem noch einmal zu versuchen, denn zum einen ist das Garn deutlich dicker (LL 210 m / 100 g) und zum anderen dachte ich, mit den Farbwechseln sähe es auch interessant genug aus, selbst wenn der Effekt wiederum unsic…

Auf den Nadeln im Juni

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Nachdem ich in der letzten Woche überwiegend unzufrieden bis genervt an verschiedenen Teilen herumgenadelt habe, bin ich ganz verblüfft, wieviel im Mai tatsächlich fertig geworden ist. Das Wellentuch war mir schon wieder komplett entfallen, wahrscheinlich weil ich so lange mit dem Tuch für die unentschiedene Wollkäuferin beschäftigt war. Das habe ich ja fast dreimal gestrickt: einmal aufgetrennt, einmal in Schafwolle und einmal in Silkmohair. Und ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welches mir lieber ist.Die Gewürztöne werde ich sicher öfter tragen, weil fast alles im Schrank dazu passt; das Zitruswölkchen ziert vorerst nur die Ankleidepuppe, der Ablick versetzt mich aber jeden morgen beim Aufwachen sofort in gute Laune. Die wurde kurzfristig getrübt durch die Arbeit am Seidentuch, das wegen der vielen Farbwechsel kein spannendes Muster zuließ.


Gleichzeitig hat mir das Seidentuch eine meiner Dauerschwächen beim Wollkauf verdeutlicht: Immer dieser Griff zu den melierten Garnen…

Die Seiden-Saison ist eröffnet

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Nachdem die Temperaturen weiterhin darauf beharren, dass bereits Sommer ist, habe ich kapituliert und aus den Vorratskisten ein paar der Garnsorten herausgekramt, die einen auch bei fortdauernder Sonneneinstrahlung nicht ins Schwitzen bringen. Der schöne Seidenstrang von DyeForYarn wohnt schon seit dem vorletzten Vaterstettener Wollfest bei mir. Und da bereits in gut vier Monaten schon wieder das nächste ansteht, wird es Zeit, etwas Platz zu schaffen.


Es hatte auch seinen guten Grund, dass der Strang so lange herumlag, obwohl ich ihn zwischendurch öfter mal ans Tageslicht holte und sehnsüchtig beäugte. Denn: Obwohl ich die Farbe sehr, sehr mag, sollte ich mir jetzt langsam mal eines merken: Meliertes Garn ist einfach problematisch, vor allem wenn man damit eigentlich Lacemuster stricken möchte. (Vorsatz: mehr einfarbiges Garn kaufen!)

Damit war dann eigenlich schon klar, dass der Strickspaß sich in Grenzen halten würde, jedenfalls was die Abwechslung anbelangt. Irgendwie wollte außer …

Nochmal, mit viel Luft

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich Lust hätte, das Tuch für farblich Unentschlossene gleich noch mal zu stricken und habe das auch prompt in die Tat umgesetzt. Die Mohair-Variante ging noch zügiger von der Hand (größere Nadeln, viel weniger Maschen).


Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass die (teilweise nicht mehr erhältlichen) Einzelknäuel für die größeren Abschnitte nicht reichen könnten, aber diese Sorge hat sich schnell zerstreut. Im Gegenteil: Es blieb so viel Garn übrig, dass ich in der Farbkombination noch ein bis zwei Teile stricken könnte. Das Leichtgewicht bringt grade mal 68 Gramm auf die Waage!




Materialien
Garn: 11 g Schulana Kid Seta (70% Kid-Mohair, 30% Seide), LL 210 m / 25 g, Farbe 4 Lana Grossa Silkhair (70% Mohair, 30% Seide), LL 210 m / 25 g, 5 g Farbe 69 5 g Farbe 90 6 g Farbe 108 7 g Farbe 72 8 g Farbe 67 9 g Farbe 38 17 g Farbe 52 Rundstricknadel 4,5 mm

Anleitung: Solid Indecision

Wohl dem, der sich entscheiden kann ...

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... ich kann's jedenfalls nicht. Na ja, nicht bei Wolle. Und schon gar nicht, wenn es sie in unzähligen Schattierungen gibt, so wie bei Holst. Von daher ist ja vorauszusehen, wie das ausgeht, wenn ich vor einem einschlägigen Regal stehe: Die müssen alle mit. Oder wenigstens eine größere Selektion.
Aber da der Geldbeutel der Kauflust natürliche Grenzen aufzeigt, kommen dann meist von jeder Farbe nur ein oder zwei Knäuel mit. Was dann zu Hause ein Folgeproblem aufwirft: Was tun damit?

Für das Gewürzfarben-Sortiment aus dem vorletzten Jahr habe ich nun aber endlich eine Lösung gefunden, wie diese Vorher-Nachher-Fotos zeigen:
Geklappt hat's allerdings erst im zweiten Anlauf. Ich hatte Euch ja schon gezeigt, wie ich mir das vorgestellt hatte:

Die kleine Skizze zeigt allerdings auch schon das Maximum dessen, was bei mir an Planung abläuft. Statt das Ganze auch noch vernünftig durchzurechnen (Neigungswinkel, pah!), fange ich einfach mal an zu stricken und achte darauf, dass es in etw…

Wasserfall

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Meine kleine Karibikträumerei hat mich über zwei Wochen fast ausschließlich in ihren Bann gezogen. Im Gegenlicht fotografiert, wisst Ihr allerdings wahrscheinlich gar nicht, wovon ich spreche:


Da sieht man nämlich gar nichts von den umwerfenden Farben. Die sehen in natura etwa so aus:


Blau ist ja in meinem persönlichen Farbspektrum für gewöhnlich so gut wie gar nicht vertreten. Aber diese Kombination mit Türkis (das ich liebe, vor allem wenn es sich in Richtung Petrol entwickelt) war schlichtweg unwiderstehlich. Kaum dass ich das Bällchen sicher nach Hause gerollt hatte, wollte ich SOFORT damit anschlagen.Da fiel mir dann auf die Schnelle auch nichts Originelleres ein als Wellen. Ich hatte die Befürchtung, dass die starken Links-Wellen nach dem Waschen nur noch Ebbe sind, aber das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Eine sanfte Dünung ist schon noch erhalten geblieben.



Damit das Tuch nicht gar so flach wird, hatte ich auch noch zweimal im Anfangsdrittel verkürzte Reihen eingeschob…

Auf den Nadeln im Mai

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Im Moment stricke ich für meine Verhältnisse ziemlich monogam. Erstaunlicherweise wird das Zeug trotzdem nicht schneller fertig ... Dafür gestaltete sich der April aber recht abwechslungsreich mit Mustertuch, Streifenpulli und Lace-Mohair.


Der Rest des Monats sah dann noch zwei Neuanfänge, die wohl gleichzeitig Schwerpunkt der Mai-Strickerei sein werden. Zum einen fand ich es an der Zeit, die Holst-Sammlung etwas zu dezimieren. Letztes Jahr hatte eine Bekannte aus der Strickgruppe aus der "Supersoft" (Etikettenschwindel) ein schlichtes Kraus-Rechts-Tuch in verschiedenen Farbabstufungen gemacht, das sah fast besser aus als Lacemuster mit dem gleichen Garn. Ich hatte zwar beim Kauf eine ganz andere Idee, aber ein bisschen kraus rechts kam mir nach der Musterzählerei beim roten Tuch gerade recht. Damit es aber nicht gar so langweilig wird, versuche ich, das Ganze mit verkürzten Reihen in Form zu bringen. Ich bin gespannt, ob ich die Kurve kriege ...


Anschlag Nr. 2 ist dann doch…

Ein UFO ist gelandet

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Frau Fadenkram muss jetzt ganz stark sein bzw. sich eine dunkle Sonnenbrille holen. Denn es gibt wieder reichlich Knallrot zu sehen.


Damit sind meine Rotvorräte aber nun ziemlich dezimiert. (Glaube ich zumindest.) Dass so kurz nach dem Zackentuch schon wieder was in einer ähnlichen Farbe auf den Nadeln war, ist dem Pflichtbewusstsein geschuldet. Angeschlagen hatte ich das Tuch nämlich gleich letzten Sommer, sobald das Garn bei mir eingetroffen war, weil sich das Seiden-Woll-Gemisch gar so verführerisch anfühlte. Und dann kam der Herbst dazwischen, die Lust auf löchrige Projekte schwand und dieses (und ein paar andere) traten in einer Schachtel ihren Winterschlaf an.

Mit den steigenden Temperaturen stieg dann auch wieder die Neigung zu Lacemustern. Dass es wieder ein wilder Muster-Mix werden würde, war auch klar, denn ich halte es selten durch, über Tage und Wochen immer das selbe Muster zu wiederholen.



Die langgezogene halbovale Form war ja durch den Anschlag schon vorgegeben, es war …

Die Sommergarderobe wird erweitert

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Eigentlich hatte ich ja vor, mit ein paar Langweilerpullis den Stash abzubauen. Aber weil ich im Frühling ja traditionell immer neues Grün kaufen muss, blieb der Stash vorerst unangetastet. Immerhin hat er sich nicht vergrößert, weil das neuerworbene Garn sofort verarbeitet wurde. Und weil ich mich nicht für eine Farbe entscheiden konnte, wurde die Beute in einen Streifenpulli transferiert:


'Solo Lino' habe ich zum ersten Mal verarbeitet. Durch den hohen Viskose-Anteil fühlt es sich eher an wie mercerisierte Baumwolle und ist angenehm zu verarbeiten und auch zu tragen. Allerdings ist es beinahe unmöglich, die Fäden unsichtbar zu vernähen; diese zeichnen sich unweigerlich auf der Vorderseite ab. Keine Ahnung, woran das liegt, denn eigentlich kann ich ganz gut vernähen, trotz der reflexhaften Abneigung dagegen, die wir ja fast alle teilen.

Und dann habe ich noch einen vorsichtigen Blick in die Schachtel geworfen, in der die Sommer-WIPs vom letzten Jahr überwintert haben. Da lag…

Eine alte Jacke und ein neuer Frühlingsschal

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Der Frühling ist bei mir offiziell eingekehrt, wenn ich diese Uralt-Jacke (entstanden anno 2004) aus dem Schrank zerre:

Die Anleitung war aus einem Heft (ich glaube, aus der Sabrina), das Garn ist schnöde Baumwolle, die es für einen Euro pro Knäuel gab. Das Teil ist unverwüstlich und versetzt mich zuverlässig immer noch in Frühlingslaune, auch wenn es nicht mehr ganz so locker sitzt wie damals.

Das sonnige Wochenende hob die Frühlingsstimmung zusätzlich. Endlich kann man (nach diversen Aufräumungsarbeiten) den Balkon wieder zum Stricken nutzen. Da ging die Arbeit am Laceschal gleich viel schneller von der Hand:


Das Garn aus 100 Prozent Mohair war nicht das reine Strickvergnügen, zumindest nicht, wenn man durch Seide-Mohair-Mischungen verwöhnt ist. Die Farben sind allerdings unschlagbar. (Ja, Frau Fadenkram, ich weiß: ich habe von Dir noch Sockengarn in genau den gleichen Schattierungen. Keine Sorge, irgendwann habe ich die zündende Idee dafür.) Die Wickelung ließ aber schon erahnen, …

Ich freue mich immer sehr über eure Kommentare und sage herzlichen Dank dafür. Ich halte Euch nicht für dumm, aber die Datenschutz-Grundverordnung tut es. Deshalb muss ich Euch darauf hinweisen, dass Eure Angaben im Kommentar durch die Website gespeichert werden - als ob Ihr das nicht selber wüsstet!

Also: ganz gesetzeskonform:

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