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Ist bloß dasselbe in Grün ...

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... sieht aber komplett anders aus und gefällt mir viel besser! Zwar kann ich auch der dezenten Variante etwas abgewinnen, aber im Grunde meines Herzens neige ich doch zu farblichem Überschwang. Außerdem kommt man so beim Stricken - wenigstens gefühlt - schneller voran und hat deutlich mehr Spaß dabei.



Den Spaß konnte ich auch dringend gebrauchen, denn an diesem Wochenende musste ich mich mit Steuerkram herumschlagen. Das stürzt mich jedes Mal in abgrundtiefe Verzweiflung. Weniger wegen des beklagenswert geringen Einkommens als vielmehr, weil garantiert immer irgendwelche Belege nicht an dem Ort sind, an dem sie eigentlich sein müssten. Und weil es generell nervt! Deshalb habe ich auch sämtliche Jacken-UFOs links liegen lassen. Da ist ja nur noch glatt rechts angesagt und eine Strafarbeit pro Wochenende war genug!



Ursprünglich dachte ich für das Webmuster an einen der 150-Gramm-Zauberbälle, aber die Tosca Light ist trotz weiterer Lauflänge deutlich dicker. Wahrscheinlich plustert sich…

Der Reisebegleiter

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Für die Reise nach Sulingen und die diversen Aufenthalte in Zügen und Bahnhöfen (ja doch, es ging auch diesmal nicht ohne Verspätungen ab) hatte ich mir ja neben diversen Jacken auch ein Tuchprojekt eingepackt. Der Plan war, einen der zahlreichen Farbverlaufsbobbel mittels eines einfachen Hebemaschenmusters in Szene zu setzen. Ja, nur ein einziges Muster! Manchmal ist schlicht ja auch ganz nett. Und hat meditative Qualitäten, die verhindern, das man anfängt zu toben, wenn der Zeitplan mal wieder aus den Fugen gerät.


Tatsächlich ist das Muster so simpel, dass die Deutsche Bahn bei ihren ICE-Bezügen auf eine ganz ähnliche Idee gekommen ist:


Die Rückseite (rechts) ist noch unspektakulärer, aber immerhin ordentlich genug, dass es nicht schlimm ist, wenn eine Ecke mal umklappt:


Der Bobbel ist nicht aus gefachtem, sondern verzwirntem Garn. Im Gegensatz zu ziemlich gruseligen Wicklungen aus dem Hause Lana Grossa ist hier die Sache mit dem stufenlosen Farbverlauf recht gut gelungen. Dass hier…

Auf den Nadeln im August

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Und schwupp, ist es schon wieder höchste Zeit für die monatliche Buchhaltung. Aktuell auf den Nadeln sind natürlich immer noch die Reiseprojekte, die ich für den Ausflug nach Sulingen angeschlagen hatte. Es war ja klar, das nichts davon so schnell fertig werden würde, bei der Parallelstrickerei. Aber immerhin bin ich überall ein gutes Stückchen weitergekommen.
Die drei Jacken sind mittlerweile im totalen Langweilerstadium. Bei Nr. 1 und 3 experimentiere ich noch ein wenig mit unterschiedlich vielen Zunahmen. Das Patentjäckchen in der Mitte kriegt einen anderen Schnitt und dient nur meiner persönlichen Belustigung, ist aber vorerst auch nicht abwechslungsreicher. Ebentuell gibt's da wenigstens einen interessanten Abschluss, aber der Weg dahin ist noch weit.

Das Tuch ist ebenfalls ganz schön gewachsen, obwohl die Fortschritte sich während des Strickens daran im Millimeterbereich zu bewegen scheinen. Zwischendurch habe ich mir gewünscht, dass ich für das Webmuster ein Garn mit stärke…

Expedition in den Norden

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Ob Bielefeld nun tatsächlich existiert, kann ich nach wie vor nicht mit Sicherheit sagen. Auch die Deutsche Bahn konnte diesbezüglich nichts zur Klärung beitragen. Zwar sollte die Strecke an besagtem (Phantom-?)Ort vorbeiführen, der ansonsten zuverlässig funktionierende Zugzielanzeiger zeigte aber nur folgendes an:

Und auch als der Zug zur angegebenen Zeit hielt, war mehr oder weniger nur ein großes Loch im Boden zu sehen ...

Hingegen kann ich mich dafür verbürgen, dass es Sulingen gibt. Wenngleich die Bahn von seiner Existenz nichts weiß, oder es zumindest weiträumig umfährt. Das macht die autolose Anreise etwas beschwerlich. Wenn man es dann geschafft hat, präsentiert sich ein durchaus hübsches Stadtchen mit viel Backstein und Fachwerk, das aus meiner Sicht nur ein gravierendes Manko aufweist: Die Eisdiele hatte bereits kurz nach 19 Uhr geschlossen.


Aber wegen des Sightseeings war ich ja nicht gekommen. Und ausnahmsweise auch nicht wegen des Eiskonsums. Sondern um auf dem W…

Reiseproviant

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Einstmals, in grauer Vorzeit, als mein Klamottenwahn noch deutlich ausgeprägter war, nahmen Urlaubsvorbereitungen in etwa die Dimensionen der Planung einer Polarexpedition an. Schon Tage vor der Abreise wurden Wettervorhersagen konsultiert, wanderten unzählige Kleidungsstücke in den Koffer, nachdem ihre Kombinationsfähigkeit hinterfragt wurde, nur um tags darauf wieder ausgetauscht zu werden. Und diese Prozedur wiederholte sich in Endlosschleife, bis cirka zehn Minuten vor Abfahrt.

Heutzutage ist das Kofferpacken in besagten rund zehn Minuten erledigt. Dafür bedarf es generalstabsmäßiger Überlegungen, welche Strickprojekte reisetauglich sind. Kurzerhand das mitnehmen, was ohnehin auf den Nadeln ist? Ausgeschlossen! Denn für ein Unterwegsprojekt gibt es eine ganze Reihe von Punkten, die erfüllt sein müssen:
es darf nicht zu schwer seines darf nicht schon zu groß sein (soll ja schließlich in die Handtasche passen)das Muster darf nicht kompliziert sein, denn ständiges Schauen auf die Anle…

Farbtupfer

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Zwischendurch hatte ich mich ja schon mal gefragt, ob das eigentlich eine Decke werden soll, so viele Maschen versammelten sich eine gefühlte Ewigkeit auf den Nadeln. Immerhin seit Anfang Mai hat mich dieses Tuch begleitet, wobei es zugegebenermaßen auch oft zu Lasten anderer Projekte zurückstehen musste. Aber der Eindruck entstand auch dadurch, dass ich tatsächlich mal wieder ein richtig großes Tuch haben wollte. Für den Strickrekord in Memmingen hatte ich ja nach ewiger Zeit mal wieder das Rippchen herausgekramt und mich unmittelbar gefragt, wieso ich denn nicht mehr solche Dinger habe, die eher ein Cape als ein Tuch sind und wunderbar als Jackenersatz dienen können.


Ein Grund für die verzögerte Herangehensweise war natürlich, dass ich das Ganze ja im Prinzip schon einmal gestrickt hatte. Halt nur als Mantel. Leicht verändert habe ich nur den unteren Zackenrand. Die Gesamtwirkung ist dennoch eine ganz andere, weil ich hier mit den Farben nicht nur Ton in Ton geblieben bin, sondern a…

Hauch Nummer Zwo

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Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich gleich noch einen zweiten Versuch starten wollte, so ein luftiges Sommerjäckchen zu zaubern. Und zwar mit einem besonders verheißungsvollen Garn, das ich in Leipzig mitgenommen hatte:

Überwiegend schwarz / grau mit einem kleinen, rotdominierten Regenbogen in einer Ecke, das versprach eine interessante Musterung. Beim Kauf dachte ich noch, dass man daraus vielleicht einen Schal mit Pooling-Effekt machen könnte, aber in der Jacke ist es nun doch viel besser aufgehoben.


Obwohl im Verhältnis spärlich vorhanden, ist das Rot trotzdem noch recht dominant.
Bei gleicher Nadelstärke, mehr Zunahmen im oberen Teil und etwa 5 Zentimeter mehr Länge habe ich sogar noch etwas weniger Garn verbraucht als beim ersten Mal. Was offenbar daran liegt, dass das reine Merinogarn etwas fluffiger ist. Mysteriös ist es trotzdem, denn die Maschenprobe stimmt bei beiden Garnen exakt überein (24 Maschen und 28 Reihen auf 10 Zentimeter, gemessen nach dem Waschen). Ich hätte …

Früher wär's ein Kleid gewesen ...

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Es zählt wahrscheinlich noch nicht als Langzeitprojekt, wenn man etwas vier Monate mit sich herumschleppt. Aber gefühlt hat sich das doch sehr hingezogen. Ich hatte ja vor dem Ausflug nach Leipzig noch ein paar alte Garne auf die Nadeln gepackt und dies ist das letzte Projekt, das daraus entstanden ist.
Weil ich unbedingt die 500 Gramm komplett aufbrauchen wollte, hat das Teil nun allerdings eine etwas unglückliche Länge. Früher hätte ich das ja als Minikleid deklariert (da hab ich sogar zum Teil deutlich kürzere Röcke getragen), aber die Zeiten sind ja nun vorbei. Außer es wächst beim Tragen noch etwas in die Länge. Die Hoffnung besteht bei Baumwolle ja durchaus. Vorerst ist es aber etwas Tunikaähnliches, das in Kombination mit Leggings zum Einsatz kommt.


Ihr erinnert Euch vielleicht, dass ich mich da an einer anderen Schulterlösung versucht hatte, mit der ich auch sehr zufrieden bin. Ich schätze mal, es ist sowas Ähnliches wie die contiguous shoulder von Susie Myers. Ich war aller…

Ein Hauch von Nichts

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Wahrscheinlich haben viele von Euch diese Jäckchen schon mal gesehen oder sogar im Schrank: Sie sind halb transparent und die perfekte Ergänzung zu jedem ärmellosen Sommerkleid. Man kann sie offen tragen oder - noch besser - unter der Brust verknoten und ist damit immer gut angezogen. Schließlich ist mit fortgeschrittenem Alter eine schickliche Bedeckung der Oberarme nicht nur beim Besuch des Petersdoms angeraten. Und weil sie auch noch relativ preiswert und in vielen Farben erhältlich sind, habe ich über die Jahre ein halbes Dutzend davon angesammelt.


Zwar habe ich beim Kauf immer mal gedacht: Könnte man auch selber stricken. Aber allzu spannend ist das ja nicht - zu viel glatt rechts. Und weil die untenrum ziemlich weit werden, hat man auch noch mit endlos langen Reihen zu kämpfen. Also lieber (für vergleichsweise wenig Geld) kaufen!

Zwei Dinge haben mich dazu veranlasst, diese rigorose Haltung noch einmal zu überdenken. Zum einen die bestürzend hohe Anzahl an Lacesträngen im Stash,…

Auf den Nadeln im Juli

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Ich wollte schon schreiben, dass die allmonatliche Bestandsaufnahme dieses Mal ausgesprochen dürftig ausfällt. Dann habe ich auf die Projektliste geschaut und, hoppla, da sind ja tatsächlich drei fertige Teile zu vermelden. Der Monat war wohl doch deutlich länger als ich dachte ...

Zunächst hatte ich nur die türkise Jacke in Erinnerung, natürlich weil sie erst vor ein paar Tagen fertig wurde, zum anderen, weil sie gefühlt ewig gedauert hat. Den Girlfriends Cardigan hatte ich schon wieder komplett verdrängt. Weil er gleich nach Fertigstellung in den Untiefen des Schranks verschwunden ist, wo ich ihn, mit etwas Glück, bei Herbstanbruch wiederfinden werde. Und es scheint auch, als ob das Briochetuch schon ewig lang von den Nadeln geglitten sei. Wahrscheinlich, weil der Teststrick schon in vollstem Gange ist und ich es damit abgehakt habe; jedenfalls bis etwaige Korrekturen eintrudeln.


In diesem Lichte betrachtet ist es natürlich deutlich weniger verwerflich, dass ich das Balkon-Wochenend…

Ne blaue Lagune?

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Die letzten Tage habe ich die Stricknadeln fast nicht angerührt, weil ich mehr oder weniger fassungslos die nachfolgenden Kommentare zur Ravelry-Entscheidung, jeglichen Trump-Content zu verbieten, verfolgt habe. Wenn man auf Twitter unterwegs ist, hat man echt das Gefühl, jede halbe Stunde duschen zu müssen, soviel Schmutz wird da ausgekübelt. (Ich muss nicht extra erwähnen, dass ich die neuen Richtlinien befürworte, oder? Bei Beschimpfungen und Bedrohungen findet die Meinungsfreiheit nun mal ihr natürliches Ende.)

Kurz vorher ist allerdings zumindest eine Jacke fertig geworden. Von der Länge her fällt die wahrscheinlich eher in die Kategorie "Gehrock".


Das Garn hatte ich, wegen der unwiderstehlichen Farbe, schon ungefähr drei Jahre angeschmachtet. Sechs Euro für 77 Meter fand ich jedoch immer zu teuer - bei meinem Garnverbrauch muss ich für das Geld schon etwas länger was davon haben. Jetzt allerdings scheint die Produktion auszulaufen, denn ich konnte einen größeren Posten…

Wollensschwach ...

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Manchmal sagt ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte. Wenn Ihr das folgende seht, könnt Ihr Euch doch gleich ausmalen, was kommt, oder?


Bisher habe ich es immer vermieden, zur Wollmeise zu fahren. Aus reinem Selbstschutz, weil ich ja bekanntlich über keinerlei Abwehrmechanismen verfüge, wenn es um Wolle geht. Obwohl die Verlockung ja ziemlich nahe liegt. Sogar noch näher als gedacht: Tatsächlich brauche ich von zu Hause bis zum Hauptbahnhof länger als vom Hauptbahnhof nach Pfaffenhofen!

Weil Viola und Astrid (Bodolina) öfter mal sanft drängten ("Du kommst doch zum Sale?") beschloss ich schließlich, mir das Paradies doch mal anzuschauen. Oder zumindest den Vorhof zum Paradies, denn der Sale findet nicht im Laden statt, sondern im Evangelischen Gemeindezentrum vor Ort. Wo sich dann auch nur ein kleiner Ausschnitt des Sortiments findet und zwar Exemplare mit kleinen Fehlern (die allerdings meist selbst dem geschulten Auge verborgen bleiben).

Man hat ja verschiedentlich schon …

Ich freue mich immer sehr über eure Kommentare und sage herzlichen Dank dafür. Ich halte Euch nicht für dumm, aber die Datenschutz-Grundverordnung tut es. Deshalb muss ich Euch darauf hinweisen, dass Eure Angaben im Kommentar durch die Website gespeichert werden - als ob Ihr das nicht selber wüsstet!

Also: ganz gesetzeskonform:

Auf Grund der neuen Datenschutzgrundverordnung ist folgendes zu beachten:

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