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Wenn's nicht ganz so ärmellos sein soll ...

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Vor einiger Zeit hatte ich bei Taras (Strick-)Welt eine gehäkelte Tunika gesehen, die mir (bis auf das Häkeln) gleich ungemein gefiel. Das sah nach einem richtig praktischen Drüberziehteilchen aus. Und der Schnitt war auch denkbar einfach. Erst macht man ein Rechteck mit Schlitz in der Mitte (mit weit mehr Maschen an den Ärmelseiten, damit es dann, ähnlich wie beim Gemini einen ausreichenden Ausschnitt gibt. Und irgendwann kettet man die Ärmel ab und schließt den Rest zur Runde für den Körper. Eine schöne, schlichte Lösung, bei der man kein bisschen nachdenken oder rechnen muss, weil die Passform ohnehin zweitrangig ist.

Mit einer Einschränkung hatte ich allerdings zu kämpfen. Ich hatte für meinen Versuch (natürlich gestrickt) nur 750 Meter zur Verfügung. Die drei Stränge, dich ich im April (unter anderem) als Kompensation für das ausfallende Leipziger Wollefest gekauft hatte, waren nämlich die letzten in diesen Farben. Dafür waren sie aber besonders geeignet, denn im Nachhinein fiel m…

Auf den Nadeln im August

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Tja, was soll man im August eigentlich stricken? So ganz schlüssig bin ich mir da noch nicht. Falls, wie in den letzten Tagen, tatsächlich mal der Hochsommer Einzug hält, rührt sich eher das alte Sommerferien-Gefühl, das nach größeren Mengen Eis und ausgiebiger Krimilektüre in der Sonne verlangt. (Nebenbei bemerkt: Dass ich mir letztes Jahr endlich eine vernünftige Eismaschine gekauft habe, war die beste Entscheidung seit langem.)

Das Grübeln über mögliche neue Geschmackskombinationen bringt mich allerdings in der Strickfrage nicht weiter. Und dass in dieser pflichtvergessenen Stimmung eines der Langzeit-WiPs fertig wid, erscheint auch äußerst unwahrscheinlich.


Schauen wir erst mal, was letzten Monat so alles auf den Nadeln passiert ist. Vielleicht findet sich da ja die ein oder andere Anregung. Los ging's mit der Pink-Variante des Regenbogen-Tuchs. Die hat mich daran erinnert, das ich öfter mal Mohair mit einem der zahlreich vorhandenen anderen Garne kombinieren sollte. Aber nicht…

In alle Richtungen

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Als Kind habe ich mich im Italienurlaub immer wahnsinnig gewundert, wie eine Straße in alle Richtungen führen kann. Dies und das Eis, das waren die wahren Wunder. Denn in Deutschland gab es zu der Zeit (zumindest auf dem Land) weder die schmelzende Glücksseligkeit noch diese geographische Magie. Wieso es dann noch verschiedene Richtungen für alle Richtungen geben konnte, fiel dabei eindeutig ins Reich des Metaphysischen.

Beim Stricken ist die Sache zum Glück viel einfacher. Da macht man einfach verkürzte Reihen - und schwupp ist die Strickrichtung gewechselt.


Das gegenwärtige Experiment mit verkürzten Reihen hatte einen vorhersehbaren Anlass. Ich wollte nämlich - natürlich - ein paar der neuen, handgefärbten Garne von LG ausprobieren. Ich will jetzt nicht lange über den ökologischen Wahnsinn lamentieren (das Zeug wird extra zum Färben nach Indien transportiert). Und ich erspare mir auch die Diskussion, ob diese neue Produktlinie den Handfärberinnen schadet. (Ich glaube aber nicht, de…

Gerade noch rechtzeitig ...

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... habe ich mich aufgerafft, den diesjährigen Sommer-Streifenpulli aus Solo Lino fertigzustellen. Das eine Tradition zu nennen, wäre wohl noch etwas verfrüht. Aber immerhin habe ich die letzten beiden Jahre pünktlich im Frühjahr damit begonnen, an so einem Leinenteil zu werkeln. An die beiden "Alten" erinnert Ihr Euch vielleicht noch:

Dass das immer ein Streifenpulli wird liegt weniger an einer Vorliebe für Streifen. Die ist bei mir eigentlichen weniger ausgeprägt. Sondern vielmehr daran, dass ich mich, wen wundert's, nie für nur eine Farbe entscheiden kann.

So auch dieses Jahr. Obwohl mich das sonnige Gelb sehr anlachte, wanderten letztendlich doch wieder dunklere Gewürzfarben ins Einkaufskörbchen. Na ja, unter anderem.


Diesmal sollte es aber keine wilde Improvisation sein, sondern tatsächlich, ganz brav, einer Anleitung folgen. Ich hatte ja vor kurzem schon einmal etwas von Lone Kjeldsen auf den Nadeln, das sich ganz befriedigend entwickelte. An diesem Modell reizte m…

Sammelaktion

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Nur schnell ein kurzer Hinweis, weil ich zu den verschiedenen Schals mit tuck stitches immer wieder Anfragen bekommen habe: Ich werde nun jede Woche eine der Anleitungen bei Ravelry hochladen.
Den Anfang macht Sinus.

Für diejenigen, die sich verstärkt mich der Technik auseinandersetzen wollen, gibt's das Ganze auch als E-Book zum deutlich reduzierten Preis. Der steigt dann allerdings von Woche zu Woche, immer wenn eine neue Anleitung hinzukommt (insgesamt werden es fünf werden).


StammleserInnen werden die vier im Bild ja problemlos identifizieren können. Hinzu kommt noch das Lurexweibchen. Alle Schals sind auch für dünneres Garn geeignet, können also problemlos in einer sommerlichen Variante gestrickt werden. Oder Ihr fangt heuer schon sehr früh mit den Weihnachtsgeschenken an ...

Zum E-Book geht's hier: Tuck Mania






Blitzrasen

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Gelegentlich will man etwas haben, aber nicht unbedingt stricken. Dieses grüne Monster fällt definitiv in diese Kategorie. In dem Moment, als mir dieses Garn (vor drei Jahren) in die Hände fiel, hatte ich Visionen von einem riesengroßen, fluffigen Etwas in kraus rechts, welches üppig meine Schultern umschmeicheln sollte.


"Fluffig" sollte in diesem Fall kein Problem sein, weil das zarte Fädchen in meinem absoluten Lieblingsgrün über einen eingebauten Kuschelfaktor verfügt, besteht es doch aus hundert Prozent Yak. Problematischer allerdings war die Wunschvorstellung "riesengroß" in Kombination mit "Kraus rechts". Denn das Garn trägt zwar die irreführende Bezeichnung "Fingering" im Namen, ist aber mit 900 Meter pro 100 Gramm ein lupenreines Lacegarn. Will heißen: Selbst wenn man die vorgeschlagene Nadelstärke ignorierte (2,25-3,25 mm - also wirklich nicht!!), war klar, dass da ein ganzes Stück langweiliger Arbeit auf mich wartete.

Folglich kam es, …

Pretty in Pink

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Ich hatte es ja schon angekündigt: Besondere Spaßprojekte wie dieses müssen einfach zweimal gestrickt werden. die sommerliche Variante sollte heller und luftiger ausfallen als der Original-Regenbogen. Das Problem begann schon damit, dass es gar nicht so wahnsinnig viele richtig helle Zauberbälle gibt. (Wenngleich eine der Teststrickerinnen auch eine super Lösung fand. Aber die Regenbogenfarben hatte ich ja schon. Ihr Farbverlauf ist allerdings länger, was den Gesamteindruck auch ziemlich genial macht.)


Nach dem Motto: Warum nicht mal was ganz anderes? entschied ich mich schließlich für das weiß-rosa-fliederfarbene Ding, das eigentlich eine Spur zu zuckersüß für meinen Geschmack ist. Und für das luftige Element musste es dann natürlich eine Mohairmischung sein. Das Garn, das es dann schließlich ins Finale schaffte (nach rund zwei Stunden Grübelei im Laden), hat zwar die gleiche Zusammensetzung wie das altbekannte Silkhair der gleichen Firma, kommt aber deutlich haariger  daher (sprich:…

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Also: ganz gesetzeskonform:

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