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Decke mit Ärmeln

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So, das Opus Magnum dieses Jahres wäre schon mal vollendet! Nämlich der Mantel, den ich um Weihnachten herum angeschlagen hatte. Das war ein richtig gutes "Ich bewege mich nicht von der Couch weg"-Projekt. Hinzu kam, dass ich weder Lust hatte, groß irgendwas zu berechnen, noch eine Anleitung zu entwerfen, bei der ich Zeile für Zeile mitschreiben hätte müssen. Ich wollte einfach mal vor mich hin stricken, nur für mich. Und die Außentemperaturen ließen den Wunsch nach etwas Voluminösem aufkommen, in das man sich bequem einwickeln kann.  Die Schlussfolgerung aus alldem lautete: Es sollte ein ganz gerade geschnittener Mantel mit Überweite und entsprechend tief angesetzten Ärmeln werden. Im Grunde also eine Decke mit Ärmeln. Oder das, was man heutzutage "boxy" nennt. Der zweite Teil des Einkaufs, den ich vor dem neuerlichen Larifari-Lockdown noch getätigt hatte, war dafür wie geschaffen. insgesamt 600 Gramm von einem aufgeflufften Garn mit endloser Lauflänge, die allerdi

Ulkige Feiertage

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Wie ich gerade gelernt habe, ist heute sowohl Tag der Jogginghose als auch Squrrel Appreciation Day, also Tag des Eichhörnchens. Hab kurz überlegt, ob ich Euch meine Jogginghose oder lieber was von den Hörnchen zeigen soll ;-). Aber ich schätze mal, mit den Hörnchen verbreite ich mehr Freude. Allerdings bin ich etwas im Hintertreffen, was das Schneiden der Videos anbelangt, weil ich mich die letzten Tage tatsächlich wieder mehr mit dem Strickzeug beschäftigt habe. (Davon demnächst mehr.) Deshalb nur ein kurzes Filmchen von Nummer Drei, die in letzter Zeit wieder öfter vorbei kommt und sich auch gründlicher umschaut. Dabei hat sie endlich auch den roten Weihnachtssack entdeckt. Und sie hat auch gemerkt, dass da Nüsse drin sind. Nur wie man die da heraus bekommt, ist ihr noch nicht ganz klar. Aber seht selbst:

Nachzügler

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 Normalerweise bin ich ja kein Opfer des Second-Irgendwas-Syndroms . Will sagen: Eigentlich stricke ich sowohl beide Ärmel als auch das zweite Exemplar von Stulpen oder Socken ganz zeitnah. Aber dieses eine Paar musste tatsächlich über ein Jahr darauf warten, endlich vereint zu werden.     Das war der letzte Rest vom letztjährigen Stulpen-Anfall und irgendwie hatte mich da komplett die Lust verlassen. Vielleicht wegen der ständigen Farbwechsel (obwohl die Fäden nicht vernäht werden müssen, sondern eingewebt werden). Obwohl ich das gleiche Muster sogar im März noch einmal mit vier Farben gestrickt hatte, als ich gleich noch passende Stulpen zum Poncho gemacht hatte: Zwischenzeitlich scheiterte der Anlauf zum zweiten Handschuh daran, dass ich den ersten nicht mehr fand (Ich hatte mir natürlich keine Notizen gemacht). Und dann auch immer wieder an allgemeiner Lustlosigkeit. Nun habe ich mich endlich aufgerafft und das ist ja wirklich nur eine Sache von ein paar Stunden. Also wirklich alb

Frostiger Jahresbeginn

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Das erste FO des Jahres passt sich vorzüglich an die Farben draußen an: Blass und frostig.  Das war nun aber keine wohlüberlegte Entscheidung meinerseits. Beim letzten Einkauf vor dem Lockdown sind mir zur Abwechslung mal ein paar Naturtöne in die Tüte gehüpft. Ausgangspunkt war dieses hübsche, dezent melierte Knäuel: Und das hab ich dann mit ein paar Knäueln Ecopuno kombiniert. Die wird ja in erfreulich vielen Farbschattierungen produziert. Ich hatte von Anfang an einen Schal im Kopf, der so ein bisschen an Gewebtes erinnert. Aber bitteschön ohne Webstich. So masochistisch bin ich dann auch wieder nicht. Dauert es doch beim regulär gestrickten Schal schon lange genug, ehe man Fortschritte sieht. Deshalb war es relativ schnell klar, dass es etwas mit Hebemaschen werden musste. Aber kein Mosaikmuster, denn dazu war der Kontrast zwischen den Farben zu gering.  Nach ein bisschen Gekritzel auf dem Papier entschied ich mich für schlichte, einander umschließende Rauten, wobei einmal die ein

Haufenweise Hörnchen

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 So, jetzt aber! Fürs Wochenende könnt Ihr, wenn Ihr Lust habt, über eine Stunde Hörnchen gucken. Was ich gelernt habe: So ein Hörnchen-Vorspiel dauert ewig, und dann passiert trotzdem nichts. Aber offenbar haben die Männchen eine hohe Frustrationstoleranz. Die Beobachtungen der letzten zwei Wochen habe ich in mehreren Videos zusammengefasst. Allerdings ist hier nicht jeden Tag Betriebsamkeit. Die Kleinen scheinen sich also zwischendurch auch noch anderswo zu vergnügen, auch wenn sie zwischendurch einzeln für Futter vorbeischauen. Aber alle paar Tage versammeln sie sich in der Kiefer gegenüber von meinem Balkon für neckische Fang-mich-Spielchen. Los ging's um Weihnachten herum mit ersten Ännäherungsveruchen: Oftmals sind sie natürlich deutlich schneller als die Kamera und/oder von den Ästen verborgen, aber ich denke, man kriegt einen ganz guten Eindruck von ihren Gepflogenheiten. Nachdem sich Nummer Eins recht unzugänglich zeigt, versucht Zwo sein Glück bei Nummer Drei. Da ha

Neujahrsmorgen mit den Hörnchen

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Trotz eindringlicher Appelle gab's hier in der Umgebung noch reichlich Silvesterfeuerwerk. Entsprechend war ich gespannt, ob meine Hörnchen ihren ersten Jahreswechsel gut überstanden hatten oder ob sie geschockt in ihrem Kobel blieben. Zum Glück schienen sie reichlich unbeeindruckt oder zumindest hatten sie sich bis zum Morgen schon wieder erholt. Ganz anders die Vogelwelt, die war immer noch heftig in Aufruhr. Bis auf ein paar Meisen sehe ich hier sonst eigentlich keine Vogel, aber an Neujahr gab's für zwei Stunden heftiges Gekreische. Aktuell sind gerade die Paarungsrituale in vollem Gang. Die bestehen im Wesentlichen aus wilden Verfolgungsjagden und sind entsprechend schwer zu filmen. Ich werde aber natürlich versuchen, ein paar schöne Szenen für Euch zusammenzuschneiden. Alleine heute ging's für fast zwei Stunden rund. Ich hab den Akku leergefilmt und war bis aufs Mark durchgefroren, trotz diverser Schichten von Gestricktem.

Auf den Nadeln im Januar

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Die Fadenstille hat zum Jahresbeginn einen neuen KAL eröffnet, der wie maßgeschneidert für mich ist. Geht es doch darum WiPs und Stashgarn abzubauen. Da habe ich ja letzten Monat schon unwissentlich vorgearbeitet, denn der Pulli entstand aus Uralt-Garn und das Tuch lag ein Jahr lang unbeobachtet herum. Aber natürlich kann ich dazu jederzeit weiteres beitragen. Schauen wir einfach mal auf das, was in unmittelbarer Reichweite um die Couch herum liegt: Da wäre einmal das grüne Tuch, das immer noch auf einen Rand wartet. Da sind bislang nur die Überlegungen etwas fortgeschritten (wahrscheinlich wird es irgendeine Art von zweifarbigem Karomuster, aber ich habe mich noch nicht entschieden ob Brioche oder Hebemaschen).  Dann das Objekt der Schande: Die letzte Handstulpe (im Bild unten ganz rechts) wartet tatsächlich seit einem Jahr auf ihr Gegenstück! Das will ich mir nun wirklich nicht mehr länger anschauen! Allerdings: Wenn ich mit der zweiten Stulpe fertig bin, habe ich wahrscheinlich

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