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Jetzt lacht nicht ...

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 ... aber ich habe gleich noch ein Bias Top fertiggestellt. Das lag daran, dass eigentlich Jackenärmel fällig gewesen wären, zu denen ich mich so gar nicht durchringen konnte. Dann lieber wieder ein Kilometer kraus rechts. Dafür finde ich das von der Farbzusammenstellung her aber auch besonders gelungen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass durch den langen Farbverlauf des Hauptgarns ein sehr viel ruhigerer Gesamteindruck entsteht.Unverstrickt sah das Ganze so aus (wobei da noch ein paar später gefundene Baumwollgarne fehlen): In der rechten unteren Ecke (im Bild links) kam dann auch noch der Bobbel-Rest von Top Nummer Drei gut zur Geltung, weil durch die kürzeren Reihen der Farbverlauf schön zu sehen ist. Vom Haupt-Bobbel ist dagegen einiges vom Weiß übrig geblieben, aber das kann man ja immer mal irgendwo einsetzen. Hier sieht man auch besonders schön, wie die Zu- und Abnahmen unterschiedliche Seitenansichten formen: Nun hätte ich fast noch Lust, aus rein akademischem Interesse ausz

Noch so ein schräges Hemdchen

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Heute kann ich mich relativ kurz fassen, denn zum Garter Stitch Bias Top habe ich ja schon ausführlich hier und hier berichtet. Folglich ist das Ergebnis keine große Überraschung: Passenderweise ist Nummer Drei in Herbstfarben gehalten. Das war anfangs gar nicht unbedingt beabsichtigt. Ihr erinnert Euch: Ich wollte ja unbedingt diesen Bobbel loswerden, zusammen mit dem grünen Restknäuel, das vom Streifenpulli und vom quergestrickten Experiment übrig geblieben war. Der Bobbel selbst hat ja eine wilde Farbpalette, die aussieht, als ob gelegentlich ein bisschen Deckweiß dazwischengeraten ist. Was ich allerdings nicht bedacht hatte (obwohl ich es langsam hätte wissen können): Die Runden werden im Mittelteil sehr, sehr lang, wenn man Vorder- und Rückteil sowie einen Ärmel gleichzeitig strickt. Entsprechend schnell wechselten dann auch die Farben im Bobbel, so dass sich eher ein wildes Kuddelmuddel ergab.  Aber zum Glück herrscht in diesem Haushalt an passenden Garnresten ja kein Mangel

Es war höchste Zeit ...

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... mal wieder ein Tuch zu stricken. Na ja, zumindest ein halbes, denn die erste Hälfte wurde ja schon im letzen Winter vollendet. Aber da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, eine Abschlusskante nicht nur am unteren Rand, sondern rundherum zu stricken, dauerte es mit der Vollendung länger als geplant. Es begann alles mit dem sensationellen Garn Stargazer von Juniper Moon . Zum Regal gezogen hat mich das schöne, satte Dunkelgrün. Und als ich den Strang dann anfasste, war es vollends um mich geschehen. Ich habe, soweit ich mich erinnere, bisher noch nie Lama verstrickt. Und in der Kombination mit Seide fühlte sich das so unbeschreiblich weich war, dass ich den Strang gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.    Statt dessen beschloss ich sofort, ihn und seine Geschwister zu adoptieren. Obwohl das Garn mit nur 200 Metern Lauflänge etwas dicker ist, als ich es sonst für Tücher mag. Aber es führte einfach kein Weg daran vorbei. Und da es November war, war der Gedanke an ein richtig schweres

Auf den Nadeln im September

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Diesen Monat lohnt sich ja glatt wieder mal ein Rückblick, weil ich im kältesten Sommermonat des Jahres offenbar recht fleißig war. Gleich sechs fertige Projekte. Und vier davon waren sogar ganz neu angeschlagen! Vielleicht ist die Ausbeute so groß, weil nichts davon besonders schwierig war; gefragt war hier vor allem Fleiß und Strickzeit. Und davon gab es ja genug. Dennoch war es in der Summe so abwechslungsreich, dass ich nichts davon als Pflichtprogramm empfand. Die Jacke kommt zum Herbstbeginn gerade recht. Und die beiden Pullis werden wohl auch noch nicht im Schrank verschwinden. Das Bias Top ist ohnehin fast ständig im Einsatz. Und das Leinentop hofft auf ein paar warme Herbsttage für weitere Auftritte. Nur der Laceponcho muss voraussichtlich bis nächstes Jahr warten. Ob sich für die beiden anderen Sommerjäckchen noch eine Gelegenheit findet, sie spazierenzuführen, ist auch fraglich. Aber hier überwiegt ohnehin die Befriedigung, dass die UFOs endlich gelandet sind!   Von de

Tolle, olle Wolle

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Aus der beliebten Reihe: "Na, was hab ich denn da noch gehortet?" fiel mir jüngst wieder ein Karton in die Hände, der so weit oben im Regal gestapelt war, dass ich da kaum rankam. Entsprechend lange hatte ich da nicht mehr reingeguckt. Und siehe: Da war sogar farblich Zusammenpassendes drin, für das ich zweifellos irgendwann schon mal konkrete Pläne hatte, die längst in Vergesenheit geraten waren. Aber da ich mich schon mal so auf die Zehenspitzen gestreckt hatte, sprach ja nichts gegen einen beherzten Neuanfang.  Und weil das Wetter offenbar endgültig von einem langen April nahtlos zu November übergegangen ist, war auch schnell die Entscheidung für eine weitere Jacke gefallen. Blieb nur noch die Frage zu klären, wie die drei unterschiedlichen Farben aufgeteilt werden sollten. Das ergab sich aber durch die vorgegebenen Mengen fast von selbst. Wie man sieht, hatte ich fünf Knäuel von dem melierten Garn, fünf in Grau (LG bezeichnet die Farbe als Olive, obwohl da wirklich nicht

Nächste Station: Prilblumen

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 Erinnert sich noch jemand an die bunten Aufkleber, die dem gleichnamigen Geschirrspülmittel beigegeben waren? Die sich nie mehr wieder von den Kacheln ablösen ließen, so dass im Grunde nur übrigblieb, das Haus abzureißen, wenn man die Dinger loswerden wollte? Keine Sorge, ganz so schlimm wird es hier nicht mit dem Design. Aber zwischenzeitlich hat mich mein Sommerponcho doch sehr an 70er Jahre Tapeten erinnert. Allerdings durchaus auf eine gute Art. Die Farbstreifen, beim Farbwechsel unterbrochen von verkürzten Reihen finde ich ganz interessant. Dabei fing das mal ganz anders an. Denn das war ursprünglich ein Bobbel und natürlich ist dann der erste Gedanke: Ein Tuch! Und mit dem hatte ich im Herbst 2018 auch ganz hochmotiviert angefangen: Aber wie man sieht, geriet das Projekt ziemlich genau mit dem ersten Farbwechsel ins Stocken. Ich war gleich in mehrfacher Hinsicht irritiert. Plötzlich gefielen mir die klar abgegrenzten Farbpartien für ein Tuch nicht mehr. Zumal klar war, dass es w

Wie geht's eigentlich den Eichhörnchen?

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Diejenigen, die mir auf Instagram folgen, wissen ja, dass das Hörnchenrestaurant immer noch gut besucht ist. Für alle anderen ist wieder Mal ein Update fällig: Nun, mittlerweile ist schon der zweite Wurf Eichhörnchen auf dem Balkon gewesen und leider schon wieder abgezogen. Zwischendurch hatte ich soviel Videomaterial gesammelt, dass ich mit dem Anschauen kaum hinterhergekommen bin, geschweige denn, dass ich es geschafft hätte, daraus Filme zusammenzuschneiden. Ich versuche das nun schrittweise nachzuholen. Bis Ihr die neuen Kinder zu sehen kriegt, wird's noch etwas dauern. Aber zumindest die Ereignisse aus dem Frühling habe ich nun komplett aufgearbeitet. Wenn Ihr am Wochenende eine Pause von den Weltereignissen braucht, habe ich also genau das Richtige für Euch. Wer sich immer gefragt hat, was eigentlich aus den Kindern von Nummer Drei geworden ist: Die haben es leider nie auf den Balkon geschafft. Hier sind sie mal ganz knapp davor zu sehen: Dabei hatte ihre Mutter sogar noc

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