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Pflicht und Kür

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 Sockenpaar Nummer 15 in diesem Jahr ist ganz unspektakulär von den Nadeln gerutscht. Vielleicht schaffe ich dieses Jahr ja tatsächlich 22 Paare! Das Garn lag schon Ewigkeiten im Stash und aus unerfindlichen Gründen hatte ich davon sogar zwei Knäuel gekauft.   Das Muster hatte ich vor einiger Zeit irgendwo gesehen, ich komme aber partout nicht darauf wo. Ich weiß nur noch, dass es eine kostenlose deutsche Anleitung war, aber heruntergeladen habe ich sie offenbar nicht. Bündchen, Ferse und Spitze mache ich ja sowieso meistens nach eigenem Gusto und das Strukturmuster erschließt sich ja in der Draufsicht. Garn:  50 g Lana Grossa Meilenweit Spicy (80% Wolle, 20% Polyamid), LL 420 m / 100 g, Farbe 8207 37 g Schachenmayr Regia Fashin 6-fach (75% Wolle, 25% Polyamid), LL 375 m / 150 g, Farbe 2747 Aubergine Nadelstärke: 2,5 mm *** Danach ist wieder etwas Größeres fällig. Der neueste "Hach, so schöne Farben"-Einkauf birgt natürlich sofort wieder das altbekannte Problem. Die Farben w

Lucky Stripes

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 Hach, endlich wieder zurück bei meiner wahren Liebe! Tücher machen mir einfach am meisten Spaß. Besonders, wenn ich anfangs noch nicht weiß, wohin genau die Reise geht. Fest stand nur, dass es, ähnlich wie die letzten Pullis, auch was Modulares werden sollte. Zum einen, weil der Farbverlauf bei der gelagerten Tosca Light wieder einmal so war, dass längere Bahnen nicht gut ausgesehen hätten. Zum anderen und viel wichtiger aber, weil ich etwas in der Art noch nicht hatte. Und weil die Hoffnung bestand, dass es am Schluss nicht aussieht, wie etwas, das man schon tausendmal gesehen hat. Ein entschiedener Vorteil bei der Stückelei ist ja, dass man schon zu Beginn festlegen kann, wie groß das fertige Tuch in etwa werden soll. Ich wollte außerdem kein Dreieck, sondern ein gerades Stück im Rücken, ähnlich wie bei Faröer Tüchern (nur dass die ein rechteckiges Mittelstück und Lacemuster haben). Weil man ausschließlich rechte Maschen strickt, geht das Ganze entsprechend schnell und ist auch fer

Sockenpause? Sockenpause!

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 Letztes Wochenende stand mir der Sinn nach Größerem. Sprich: Es musste endlich wieder mal ein Tuch auf die Nadeln. Trotz bester Vorsätze, mich aus dem vorhandenen Stash zu bedienen, klappte das nur teilweise. Denn es mangelte tatsächlich an brauchbarem Kontrast zum Tosca light, so dass ich im strömenden Regen zum Laden rennen musste.  Danach ging es aber ganz befriedigend voran. Und irgendwie deutlich schneller als bei Socken.  Wie man sieht, wird auch hier, genau wie bei den letzten Pullovern, wieder ordentlich gestückelt. Denn auch dieses Garn hat einen eher kurzen Farbverlauf, der bei längeren Reihen nicht mehr schön aussehen würde. Die gleichseitigen Dreiecke mit dem 60-Grad-Winkel sind dann allerdings ungünstig, wenn es auf die Spitze zugeht. Da ist noch etwas Tüfteln und Rechenarbeit gefragt. Dann habe ich mich aber gestern doch noch erbarmt, das angefangene Sockenpaar fertigzustellen (sage und schreibe Nummer 14 in diesem Jahr!). Da fehlte auch nur noch etwas mehr als die Spit

Zwischendurch ganz gemütlich

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Ja, ja, es liegt hier immer noch genug alte Sockenwolle rum! Aber wenn beim Abstecher ins Wollgeschäft doch heimtückischerweise immer so schöne neue Farben zu bestaunen sind ... Dann erlahmt die Widerstandskraft ganz schnell. Und deshalb musste die neueste Farbkreation aus dem Hause Ferner eben ganz dringend mit nach Hause. Guten Farbverläufen kann ich ja bekanntlich ohnehin nicht widerstehen. Das Schöne an dieser Variante ist, dass die neutralen Zwischenstreifen gleich mit eingefärbt sind, so dass man ohne lästigen Fadenwechsel wunderbar gestreifte Socken erhält. Eine Beimischung von Seide bräuchte ich bei Socken jetzt nicht unbedingt. Aber ich gebe zu, dass  sich das sehr angenehm anfühlt. Und weil trotzdem der übliche Poly-Anteil enthalten ist, sollte das Ganze auch hinreichend strapazierfähig sein. Nur für die Fersen habe ich auf anderes, einheitsgraues Restgarn zurückgegriffen, weil mich das doch arg gestört hätte, wenn da die Streifenfolge durcheinander geraten wäre. Gar nicht g

Sommerschlussverstrick

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Weil im schönen Bayern die Temperaturen selten über 30 Grad kletterten, darf aus meiner Sicht der Sommer gern noch etwas andauern. Aber mit sommerlichen Outfits bin ich für dieses Jahr wohl fertig, denn das letzte Knäuel von der großartigen Linello ist verstrickt. Wenn sich nicht noch eine zündende Idee für vorhandenes Garn einstellt, bleibt der hier der letzte Sommerpulli.  Wie leicht zu erkennen ist, besteht auch dieser wieder aus Stückwerk, genau wie die ersten beiden aus dem Garn. Diesmal habe ich es mir noch etwas einfacher gemacht und ausgehend vom Mittelstück einfach nur auf beiden Seiten quer weitergestrickt. Dafür habe ich die etwas aufwändigeren Ärmel des ersten Pullis noch einmal aufgegriffen und Dreiecke aneinandergereiht. Diese Leinenmischung trägt sich einfach wunderbar. Ich habe zwar auch die bunten Teile aus dem letzten Jahr oft angehabt, aber die drei "Heurigen" sind noch mal ein Stück angenehmer, was sicher nicht nur daran liegt, dass die extra weit sind.

Sockensommer

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So langsam entdecke ich den Vorteil von kleinen Strickstücken auf den Nadeln, wenn es draußen warm ist! Nach dem letzten Paar und der damit verbundenen Fersentortur wollte ich es mir ja wieder etwas einfacher machen. Und so geschah es auch. Dieses Sockenprinzip hatte ich ja Anfang des Jahres schon mal ausprobiert. Weil das "Wir tun so, als ob in der Sneaker-Socke noch eine zweite steckt" mir ganz gut gefällt und außerdem sehr praktisch für kleine Reste ist, habe ich noch mal so ein Paar fabriziert. Wegen der unterschiedlichen Garne und Streifenfolgen wird es nicht langweilig, obwohl man ja, abgesehen von dem Rollrand, ganz gewöhnliche Glatt-Rechts-Runden dreht. Die vier verschiedenen Garne führe ich hier nicht einzeln nach Gewicht an, zumal bei dreien davon sich die Banderolen schon längst verabschiedet haben. Der Gesamtverbrauch war 69 Gramm. Das ist ja das wirklich Ärgerliche am Sockenstricken: Die Wollvorräte werden partout nicht weniger!  Vor allem dann nicht, wenn man

Neues aus der Sockenfabrik

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Zunächst mal gab es in der Sockenfabrik einen ausgedehnten Bummelstreik, denn Paar Nummer Elf (in diesem Jahr) ließ ganz schön lange auf sich warten. Wie so oft, wenn zwei gleiche Teile zu fertigen sind, blieb der erste Zwilling sehr lange allein. Und das hatte seinen guten Grund. Auf dem Plan standen die Double Heelix Socks von Jeny Staiman. Vielleicht habt Ihr Bilder davon schon oft gesehen. Meistens sehen sie so aus wie oben, denn der Gag bei den Socken ist, dass man an der Ferse beginnt und dort eine zweifarbige Spirale strickt. Damit sind wir auch schon bei der schlechten Nachricht und dem Grund, dass die zweite Socke so lange auf sich warten ließ. Denn diese Spirale verlangt ein dermaßen gotterbärmliches, nervendes Gefummel, dass alles zu spät ist. Und dann sind natürlich auch noch diverse provisorische Anschläge nötig, ehe man zum gemütlichen Teil übergehen kann. Für Bündchen und Spitze habe ich, anders als in der Anleitung, die Farben nochmal gewechselt. Die Anleitung ist eige

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