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Olle Socken und neue Pläne

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Die Balkonchilis und ich sind sehr erfreut, dass sich der Herbst vorerst mild gestaltet. Nichtsdestotrotz ist es langsam Zeit, das Lacegarn wegzupacken und wärmere Projekte anzugehen. Während die Planungsphase für größere Vorhaben noch andauert, habe ich ein altes Sockenpaar aktiviert, das letzten Winter liegen blieb. Das Garn hat schon fast historisches Alter (ca. 2013 oder noch früher) und ich gelobe hiermit feierlich, dass ich - wenn überhaupt - erst wieder neues Sockengarn kaufen werde, wenn wirklich sämtliche Altlasten aufgebraucht sind! Abgesehen davon, dass ich nicht sonderlich gern Socken stricke, brauche ich auch nicht unbedingt viele. Bei Schuhgröße 42 bin ich schon froh, überhaupt passende Schuhe zu finden; neben meinen Füßen ist da kein Platz mehr für dickere Socken. Sie dienen bei mir also vorwiegend als Hausschuhersatz, was ihre Lebenszeit beträchtlich verkürzt.   Mit doppelt verstricktem Garn halten sie immerhin länger. Und der zusätzliche Bonus ist, dass mehr Garn a...

Quasi ein Tuch zum Reinschlüpfen

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Und schwupp, schon ist der Sommer wieder vorbei! Viel zu schnell, wenn es nach mir geht (und nach den zahlreichen unreifen Chilis auf dem Balkon). Auch der Rest der heißen Tage stand unter dem Motto: dünnes Garn und lange Reihen. Für das Muster habe ich wieder eine alte Idee ausgegraben. Der einzige Unterschied ist, dass ich diesmal fünf statt vier Farben verwendet habe, um gleich mal die Überbleibsel von dem letzten Tuch zu verarbeiten. Ich hatte mir zwar zum ursprünglichen Projekt keine Notizen gemacht, aber zum Glück war das Muster mit den verkürzten Reihen gut zu rekonstruieren.   Eine Symmetrie im Muster ist hier ausdrücklich nicht erwünscht; wenn das auf beiden Seiten gleich aussehen würde, fände ich es etwas zu langweilig. Da man die Anzahl der Reihen also mehr oder weniger nach Gutdünken verändern kann, solange sich längere und kürzere Abschnitte abwechseln, ist das ein gutes Projekt zur Resteverwertung. Eventuell werde ich in Zukunft noch mal darauf zurückgreifen, wenn si...

Hitzefrei? Nicht auf den Nadeln!

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Zugegeben, momentan braucht wirklich niemand ein Tuch. Nicht mal ein federleichtes aus ganz dünnem Garn. Aber zumindest verstricken kann man die dünnen Fädchen bei diesen Temperaturen. Ich spare mir das Lacegarn ja meistens für den Sommer auf. Und da die Sommer meistens weniger umfangreich sind als die Vorräte, hat sich auch davon einiges angesammelt.   Das Drops Lace lag hier schon so lange herum, dass es mitlerweile gar nicht mehr im Sortiment ist. Was ich persönlich sehr schade finde, denn obwohl die Farbauswahl immer sehr eingeschränkt war, ist die Haptik mit dem Seidenanteil optimal für den Sommer. Ganz ohne Stricken geht es zwar auch bei Rekordtemperaturen nicht, aber ich wollte auch nicht unbedingt zusätzlich ins Schwitzen kommen durch ein kompliziertes Zählmuster. Hingegen lassen sich kilometerlange Glatt-Rechts-Passagen auch jenseits der 30-Grad-Marke problemlos abarbeiten.   Und im Wesentlichen haben wir es hier auch ausschließlich mit rechten und linken Maschen zu t...

Das Ende der Baumwoll-Odyssee

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Für den letzten Abschnitt der Reise habe ich dann doch kapituliert und mich für eine schlichte Streifenversion entschieden. Zum einen, weil mir echt die Ideen ausgingen, zum anderen, weil die Restmengen der einzelnen Farben sehr unterschiedlich waren.  Paradoxerweise ist ausgerechnet das der Pulli, den ich aktuell am häufigsten trage, obwohl ich mich ja so gegen Streifen gewehrt habe. Aber irgendwie sieht der besonders frisch-fröhlich aus und passt auch zu ziemlich viel.     Ich bin immer noch fasziniert, wie ergiebig "die paar Knäuel" letztendlich waren. Und leicht entsetzt, denn das lässt die immer noch recht vollen Kisten doch in einem bedrohlichen Licht erscheinen.   Die gesamte Kollektion auf einen Blick:   Bei der Suche habe ich festgestellt, dass da noch mehr Baumwollgarn lauert, z.B. ein größerer Posten in orange/gelblichen Abstufungen. Aber deren Verarbeitung verschiebe ich vielleicht aufs nächste Jahr. Jetzt ist erst mal die Jahreszeit für Lacegar...

Reichlich verspätete Hausaufgaben

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Eigentlich wollte ich mit Teilen des neu erworbenen Garns was anderes machen, aber dann fiel mir beim Aufräumen eine "Altlast"  von 2024/25 ins Auge. Zwischen den Jahren stricke ich ja gern mal einfach so vor mich hin, ohne nebenbei mitzuschreiben. Gewöhnlich mit dem Vorsatz, die Anleitung gleich hinterher zu schreiben, solange die Erinnerung noch frisch ist. Bedauerlicherweise wird dieser Vorsatz nicht immer gleich in die Tat umgesetzt. Und wenn eine gewisse Zeit vergangen ist, wird die Rekonstruktion hinterher fast aufwändiger (und fehleranfälliger), als das Teil nochmal zu stricken. Aber immerhin hatte ich damals Charts für die einzelnen Mosaik-Musterabschnitte angefertigt, so dass ich nicht ganz von vorne anfangen musste. Ursprünglich sollten die neu erworbenen Gewürzfarben ja anders arrangiert werden. Dass das Tuch jetzt fast die gleichen Farben hat wie das Original ist ein bisschen langweilig, stört mich aber auch nicht besonders. Man muss zu seine Farbvorlieben stehen!...

Stashabbau mit Jacke

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Ich habe vage Erinnerungen an ein Märchen von einem Topf mit Brei, der stetigen Nachschub liefert und niemals leer wird ... So ähnlich fühlt sich meine gefühlt unendliche Geschichte der Baumwollgarndezimierung an. Das aktuelle - aber nicht letzte - Kapitel liefert die Fortsetzung in Gestalt einer Jacke. Das Modell habe ich im Laufe der Jahre schon dreimal in leichten Abwandlungen gestrickt, 2019 , 2020 und 2021 . Ist sozusagen meine Patentlösung für bequemes Nebenbei-Stricken, ohne komplett langweilig zu sein.   Und Patent ist hier wörtlich zu verstehen. Mit einer kleinen Abwandlung: Ich stricke beide Seiten auf der Vorderseite mit rechten Patentmaschen und auf der Rückseite alles links. Aber obwohl ich die Jacke extra weit gemacht habe, ist immer noch so viel Baumwollgarn übrig, dass es für einen weiteren Pulli reicht. Zusätzlich sind die Wollvorräte insgesamt gewachsen, denn von dem schwarzen Kontrastgarn musste ich noch ein Knäuel nachkaufen. Und wie das so ist: Natürlich habe ...

Baumwollreste und kein Ende ...

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Das Pflichtbewusstsein hält an. Die Baumwollreste mussen weg! Und das Motto lautet immer noch: Bitte nicht noch einen einfachen Streifenpulli.  Letzteres hat nicht ganz geklappt, denn irgendwie sind doch Streifen dabei, aber wenigstens keine schlichten, sondern aufgepeppt mit einem kleinen Einstrickmuster.  Ansonsten ist zum Pulli kaum was zu sagen. Die Konstruktion ist meine übliche: Raglan von oben mit verkürzten Reihen im Rücken für den Ausschnitt.  Von dem Garn ist - wer hätte es gedacht - immer noch jede Menge übrig. Nur das moosgrüne in der oberen Hälfte ist aufgebraucht. Die restlichen Farben passen im Grunde nur teilweise zusammen. Durch die kleinen Quadrate wird das aber etwas abgemildert.   Eine weitere Möglichkeit, das Farbchaos etwas abzumildern, ist die Kombination mit schwarz. Das steht als nächstes auf dem Plan, denn ich will diese Reste WIRKLICH loswerden. Das neue Projekt wird aber eine Jacke, in der Hoffnung, dass darin noch mehr von dem bunten...

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Also: ganz gesetzeskonform:

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