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Same old, same old

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 Wann immer ich Lust auf einen schlichten Pulli mit kleinen Extras habe, klicke ich mich stundenlang durch Ravelry. Und dann lande ich doch wieder beim Flare . So auch diesmal. Damit habe ich nun schon drei von der Sorte.  Wir erinnern uns: Der Neueste entstand, weil ich festgestellt hatte, dass die Farbe des Garns fast identisch war mit der, die im letzten Tuch brillierte. War also klar, dass das nicht noch ein Tuch werden sollte. Und ich hatte ohnehin drei Stränge davon, noch aus der Zeit als meine Wolldealerin Rowan aus dem Sortiment nahm. Die warteten also bestimmt schon sechs oder sieben Jahre auf ihren Einsatz. Und entsprechend tief im Stash waren sie auch vergraben. (Nebenbei bemerkt: Ich weiß, dass da auch noch irgendwo zwei Stränge gleicher Qualität in tiefem Rotbraun lagern müssen ...) Apropos Qualität: Auf die Zusammensetzung des Garns (siehe unten) hatte ich seinerzeit gar nicht geachtet. Die Farbe und die roten Etiketten waren überzeugend genug. Tatsächlich ist die Misch

Dehnungsfuge

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 Da schwafelt die am Jahresanfang von Tüchern und jetzt strickt sie schon wieder Socken ... Stimmt, ist aber reine Notwehr. Ich hatte mich ja kurzfristig entschlossen, aus dem wiedergefundenen rostfarbenen Garn einen Pulli zu stricken, damit das endlich weg ist. Aber die Glatt-Rechts-Strickerei ist ja nicht eben unterhaltsam. Von den Ärmeln gar nicht zu reden ... Da brauche ich dann zwischendurch das ein oder andere kleine Erfolgserlebnis. (Und ja, ich weiß, dass in der Zeit, die für Socken draufgeht, auch die blöden Ärmel fertig sein könnten. Aber ich lamentiere lieber noch etwas länger deswegen herum und mache statt dessen was Kleines, Buntes.) Es gibt ja genügend Sockenvarianten, die ich noch nicht ausprobiert habe. Die Dehnungsfuge gehörte auch dazu und die kann ich nun abhaken. Ich nehme an, viele von Euch sind damit ohnehin schon längst vertraut. Konstruiert ist das Modell für Füße mit einem hohen Rist oder solche, die aus anderen Gründen mehr Platz haben wollen.  Um diesen Bequ

Ganz untypisch

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 Das erste FO des Jahres ist ein Tuch. Wenn das kein gutes Omen ist! Das sollte ja eigentlich schon im November fertig werden, aber bekanntlich wurde ich dann durch den Slanting Slipover abgelenkt. Und durch den Brioche-Pulli , an dem ich tatsächlich ganz monogam gewerkelt habe. Das Tuch ist ganz untypisch für mich: Nicht nur habe ich mich auf eine einzige Farbe beschänkt, es gibt auch nur ein einziges Muster! Aber das war nun einmal das, was das Garn eingefordert hat. Die dezenten Farbschattierungen und der matte Glanz wollten einfach ohne große Ablenkung in Szene gesetzt werden. Ganz zu schweigen von der generell großartigen Farbe! Nur ein Muster, und das ist auch noch relativ schlicht (hat aber dennoch verlangt, kontinuierlich mitzuzählen). Der plastische Effekt, der durch ein Strukturmuster aus linken und rechten Maschen entsteht, bringt die Schönheit des Garns, wie ich finde, optimal zur Geltung. Und außerdem hat es einen zusätzlichen Bonus: Die Rückseite ist nämlich auch sehr an

Jahresrückblick 2022

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 Zum Glück fängt in Bayern das Jahr ja erst nach Dreikönig so richtig an. Das heißt, ich bin noch gar nicht zu spät für den obligatorischen Jahresrückblick! Schon ehe ich den Taschenrechner zückte, war mir klar, dass im vergangenen Jahr deutlich weniger auf den Nadeln passiert ist als die Jahre davor. Und ich weiß auch, was daran schuld ist!  Ja, genau, die Kandidaten im Bild! Von den insgesamt 30 fertiggestellten Projekten waren nämlich über die Hälfte (16) Sockenpaare. Die kleinen Dinger rutschen mir einfach deutlich langsamer über die Nadeln als ein größeres Strickstück, zumal ich ja versucht habe, nicht nur Stinos zu stricken, sondern auch ein paar wildere Konstruktionen auszuprobieren, wie die Karusellis oder die Squircles . Das war zwar weniger langweilig, hat aber aufgehalten und die Wollvorräte nicht merklich dezimiert. Gemessen in Metern wurde nämlich nur etwas mehr als die Hälfte dessen verarbeitet, was ich üblicherweise umsetze (19.595 m). Immerhin habe ich die Zwischendurc

Da wird mir was blühen, im neuen Jahr ...

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 Heute geht es ausnahmsweise mal nicht um Wolliges. Denn, ganz ungewöhnlich für eine Strickverrückte, gab es bei mir keinen Garn-Adventskalender, sondern einen mit Kräutersamen. Wie Frau Fadenkram so richtig anmerkte: Da hat man zweimal eine Überraschung: Einmal beim Öffnen der Türchen (bzw. in diesem Fall: der Tütchen) und dann nach der Aussaat. Und nachdem ich den Balkon die letzten beiden Jahre komplett den Eichhörnchen überlassen habe, wird es Zeit, da wieder etwas "aufzuforsten".  Ich habe mich für die Version "Wundersame Kräuterwelt" entschieden. Das Komplettpaket enthielt, neben der Schnur und den kleinen Wäscheklammern, sogar zwei kleine Nägel zur Befestigung. Blieb nur noch das Problem, wo ich den Kalender aufhängen sollte, den hier steht mehr oder weniger alles voll mit Regalen. Und an einem davon landete er dann auch schließlich.  Gleich das erste Tütchen bot Anlass zum Wundern. Oder habt Ihr schon einmal von Yauhtli gehört? Laut Google ein mexikanisch

Der neue Lieblingspulli!

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 Das war ein Projekt, das sich mir ganz unverhofft aufgedrängt hat. Und es begann damit, dass ich mir neulich endlich diesen einen Gomitolo -Bobbel gekauft habe, mit dem ich schon seit mindestens drei Jahren liebäugle. Die Farbkombination hatte es mir schon von jeher angetan. Aber ich ließ ihn immer im Laden liegen, weil a) ohnehin zu viel Wolle b) keine Ahnung, was ich damit machen sollte und c) der Plastikanteil doch recht hoch ist. Aber Anfang Dezember schlug ich dann doch endlich zu. Die erste Idee war: ein Pullunder nach dem Schnitt des Slanting Slipover , aber in zweifarbigem Brioche. Dunkelbraunes Garn als Kontrast war im heimischen Haushalt vorhanden. Zwar zwei verschiedene Exemplare und nur in Sockengarnstärke, aber das ließ sich mit einem mitlaufenden Faden Silkhair (ebenfalls vorhanden!) anpassen.  Die Idee mit dem Pullunder hielt dann allerdings nur kurz. Denn weil man da Vorder- und Rückenteil ein ganzes Stück getrennt arbeitet, hätte das natürlich den Farbverlauf zerriss

Klein und bunt

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 Wie angekündigt, war die vergangene Woche buntem Kleinkram gewidmet. Zuerst gab's ein Paar fingerlose Handschuhe nach altbewährtem Muster . Denn Irgendein Rest Mille Colori liegt hier offenbar immer herum. Zu denen habe ich ja schon vielfach etwas geschrieben, zum Beispiel hier . Kaum zu fassen, dass es schon wieder drei Jahre her ist, seit ich besessen von den kleinen Dingern war.  Ruchzuck fertig, aber der Garnverbrauch ist natürlich minimal. Garn: 22 g Lang Mille Colori Baby (100% Merino), LL 190 m / 50 g, Farbe: keine Ahnung 15 g Lana Grossa Ecopuno (72% Baumwolle, 17% Merino, 11% Alpaka), LL 215 m / 50 g), Farbe: 004 gelb Nadelstärke : 3,0 mm   Und dann tauchte plötzlich noch ein Sorgenkind aus den Untiefen angefangener Projekte auf. Voller Enthusiasmus begonnen vor rund zehn Monaten, als ich ganz viele Socken gestrickt habe. Und mir dachte: Man könnte ja auch mal ein bisschen Colorwork integrieren. Leider verließ mich die Begeisterung recht schnell, als ich mitten in der da

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