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Kleinvieh macht auch Mist ...

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Natürlich wird der Strickfluss entscheidend gehemmt, wenn man dauernd aufschreiben muss, was man tut! Entsprechend ist letzte Woche tatsächlich nur ein weiteres kleines Stulpenpaar fertig geworden. Das befriedigt in erster Linie meinen inneren Nerd, den es interessiert, auf wie viele verschiedene Weisen man ähnliche Effekte erzielen kann.


(Auf dem Foto ist meine Großmutter zu sehen, irgendwann in den 50er Jahren, jedenfalls in definitiv vortouristischen Zeiten, denn so leer kriegt man den Markusplatz heutzutage wohl nicht mehr zu sehen.)

Trotzdem war ich nicht so untätig wie es scheint. Das langweilige beige Ding hat auch ein bisschen Farbe abgekriegt. Das zieht sich allerdings schon ganz schön, weil das ein Dreivierteltuch wird (also um ein Drittel voluminöser als ein normales Dreieckstuch). Weil ich im Spätherbst die Vision von einem richtig großen Kuschelteil hatte.


Das Mosaikmonster ist auch etwas gewachsen, ist aber nun in einem unfotografierbaren Zustand. Ich hoffe, das ich Euc…

Auf den Nadeln im Januar

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Gute Vorsätze gibt's im neuen Jahr wie immer keine. Und schon gar nicht wird es unter dieser Adresse eine Woll- oder sonstige Diät geben! Allerdings erwäge ich, eine kleine Challenge mit mir selber zu veranstalten: Wenn ich bis Leipzig 10.000 Meter verstricke, darf ich dort genauso hemmungslos einkaufen wie letztes Jahr. Wenn nicht, nur halb so viel. 10.000 Meter sind machbar, aber nicht einfach. (Das heißt jetzt aber nicht, dass ich in der Zeit dazwischen keine neue Wolle einkaufen darf. Wenn mir was Schönes unterkommt, wird sich dafür schon noch ein Plätzchen finden.)

Die Vorgabe hat noch einen weiteren Vorteil: Sie spornt mich nämlich an, endlich einmal ein paar UFOs anzugehen, denn ich zähle die Meter ja immer erst, wenn die Projekte abgeschlossen sind. Ich habe da auch schon ein paar, im wahrsten Sinne naheliegende Projekte, die in Sofareichweite herumlungern:

Zudem erfüllten alle Kandidaten das Attribut "warmes Kuscheltuch", wenn sie denn fertig wären ... Ein solch…

Auf ein Neues ...

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Das erste Projekt des neuen Jahres ist schon fertig! Das strickte sich ganz flott (und relativ monogam) zwischen den Jahren. Und so ist immerhin frisch Zugekauftes gleich verarbeitet worden. Ich hatte nämlich beim vorletzten Stricktreff Gefallen an einem vergleichsweise farblosen Bobbel gefunden:


Die eine oder der andere mag sich jetzt verwundert die Augen reiben, denn Pastellfarben kommen bei mir ja so gut wie überhaupt nicht vor. Und daran wird sich auch kaum etwas ändern. Denn der Hauptimpuls für den Kauf war, dass sich damit endlich einmal die Gelegenheit ergibt, die Sandnes Alpaka Silk auszuprobieren, die ich schon ewig auf dem Zettel hatte. Denn natürlich hat dieser Bobbel eine lächerliche Lauflänge, mit der sich kaum etwas Vernünftiges anfangen lässt. Und das bei einem durchaus gepfefferten Preis. Klar, dass die Firma darauf spekuliert, dass man gleich zwei davon kauft ...

Ich dagegen habe mich dafür entschieden, mit kräftigeren Farben zu erweitern. Und natürlich mit Mosaikmus…

Das Strickjahr im Rückspiegel

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In guter alter Tradition schaue ich beim Rückblick aufs Jahr auch diesmal wieder zuerst darauf, was den Instagrammern am besten gefallen hat:

Tatsächlich finden sich da diesmal tatsächlich Übereinstimmungen mit meinen persönlichen Favoriten. Die oben gleich mehrfach vorkommende Lampionparade gehört sicherlich dazu. Die Konstruktion hat mich zwar am Anfang etwas Nerven gekostet, aber als es sich dann endlich so problemlos zusammenfügte, wie ich das wollte, hat es mir, nicht zuletzt wegen der Farben, großen Spaß gemacht. Nachstrickten wollte es allerdings kaum jemand, die vielen Zu- und Abnahmen wirken wohl abschreckend. Aber geradeaus kann ja jede(r)!

Deutlich mehr Anklang fand da schon der Travelmate. Da kann man auch so richtig schön mit Farbverläufen spielen und gleichzeitig muss man dabei nicht allzuviel denken.

Wenn ich so drüber schaue, geht es bei meinen übrigen persönlichen Tücherfavoriten erstaunlich farblos beziehungsweise einfarbig zu. Sollte sich da ein neuer Trend andeuten…

Stulpen und kein Ende ...

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Zwar hatte ich über die Feiertage viel Nadelzeit, viel Vorzeigbares ist dabei aber nicht herausgekommen. Das kommt davon, wenn man ungefähr acht Sachen parallel strickt und dabei noch viel experimentiert und ribbelt. Fertig geworden sind dabei nur zwei weitere Stulpen und das ist es dann auch mit fertigen Objekten für dieses Jahr.



Die Schwarz-Weißen habe ich natürlich speziell passend zu meinem Kontrastprogramm gemacht.
Wenn man die Stulpen aufs Tuch legt, hat man auch fast ein schönes Suchbildd:


Die dazugehörigen Anleitungen werden allerdings noch etwas auf sich warten lassen. Ursprünglich hatte ich vor, wie immer zwischen Weihnachten und Dreikönig einfach mal gar nichts zu tun bzw. entspannt einfach so vor mich hin zu stricken, ohne Zählen, Rechnen und Aufschreiben. Dieser schöne Plan wurde nun schon dadurch zunichte gemacht, dass ich schnell noch die Anleitung zum Silberstreif  übersetzen muss. Die Veröffentlichung hatte ich nämlich zum Start des Ute-KALs bei der Fadenstille verspr…

Neues aus der Handschuhfabrik

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Ich hatte da ja jüngst noch eine, ähem, etwas größere Box mit Sockenwolle entdeckt, die ich komplett verdrängt hatte:


Das beflügelte die Motivation, weitere Handstulpen zu stricken, natürlich ungemein. Und so sind auch fix zwei weitere Paare fertig geworden. Bei der Kurvenlage habe ich den (vorläufigen) Rest des rosa/roten Garns von Barbies Traum aufgebraucht.


Und siehe da: In Kombination mit dem dunklen Braun ist die Pinkvariation lange nicht so aufdringlich. Anfangs hatte ich ja Bedenken, aber mittlerweile denke ich, das das die Zusammenstellung für ein künftiges Tuch werden könnte. Oder vielleicht für eine Jacke, die mir da auch noch im Kopf herumspukt.

Hier zum Vergleich noch mal die beiden Farbkombinationen nebeneinander:


Modell Nummer Zwo hat dann zur Abwechslung mal kein Mosaikmuster, aber Hebemaschen sind natürlich trotzdem involviert:


Der Plan, die alten Sockengarnbestände deutlich zu reduzieren, ist allerdings trotzdem nicht ganz aufgegangen. Denn beim wöchentlichen Stricktr…

Is it a star? Is ist a tree?

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Was ganz anderes: Wenn Ihr ein dunkelgrauer Rosy-Green-Strang wärt, wo würdet Ihr Euch verstecken??? Ich weiß genau, dass da noch irgendwo einer sein müsste, den ich jetzt dringend bräuchte ...

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Am Monatsanfang hatte ich ja hier und auf Instagram ein paar Teilansichten von einem aktuellen Projekt gezeigt, das zu wilden Spekulationen einlud:


Nein, es ist weder ein bizarrer Weihnachtsstern, noch ein Tannenbaum. Das könnte man von mir als bekennender Weihnachtsignorantin auch nicht erwarten. Es ist ein Cowl, mit wilden Raffungen und doppelt gestrickt.



Ich erwäge schon, noch ein zweites Exemplar mit dünnerer Wolle zu stricken, denn der hier ist zweifellos geeignet, sich gegen Windstärke 10 zu behaupten. So kalt und stürmisch wird's bei uns ja eigentlich gar nicht. Und falls doch, gehe ich sicher nicht vor die Tür.


Außerdem denke ich mir, dass das mit ein paar Modifikationen auch eine gute Mütze werden könnte. Ich mag die regulären, eng anliegenden Mü…

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