Posts

Nur echt mit der Goldkante ...

Bild
Die Abschlusskante war in der Tat die größte Herausforderung am neuesten Mehr-Schal-als-Tuch. Zwar war die richtige Noppe schnell gefunden, aber die schiere Anzahl der kleinen Biester strapazierte die Geduld schon ein wenig.


Denn lange bevor ich den Geistesblitz mit der Kante hatte, hatte ich schon beschlossen, dass ich aus dem schönen Kaschmirgarn vom letztjährigen Wollmarkt ein langes, sichelförmiges Tuch mit geringer Tiefe machen wollte. Dass das natürlich hieß, dass da recht bald ziemlich viele Maschen auf der Nadel sind, hat mich nicht weiter gestört, obwohl ich mich, ganz gegen meine Gewohnheit, auf ein einziges Muster beschränkt habe. Das ließ sich aber ganz entspannt dahinstricken und gibt eine hübsche Struktur.



Was aussieht wie ein unspektakuläres Rippenmuster ist in Wirklichkeit wieder mal ein tuck stitch. Die Dinger haben es mir in letzter Zeit ja angetan. Wenn man das Gewebe gegen das Licht hält, wird die Struktur deutlicher sichtbar:



Was mich außerdem für das Muster eing…

Na, das hat ja gedauert!

Bild
Das Schalsyndrom hat wieder zugeschlagen. Von der Hälfte bis zum Ende muss der Gute zwischendurch immer mal wieder geschrumpft sein, denn sonst ist es nicht zu erklären, wieso die Vollendung derart zäh vorangeschritten ist. Noch dazu war dieser auch noch verhältnismaßig schmal (läppische 64 Maschen). Und trotzdem kommt es mir so vor, als hätte ich den ewig auf den Nadeln gehabt.



Immerhin: Das Ergebnis ist ganz zufriedenstellend und genauso wie ich es mir vorgestellt habe. Die Farben liefern einen schönen Kontrast und dass das Garn unterschiedlich dick ist, fällt nicht weiter auf.

Mit der Mischung von Brioche und Doubleface hatte ich mich ja letzten Winter schon vergnügt, wie man hier, hier und hier sehen kann. Ach ja, und eine Mohair-Variante gab es ja auch noch. Aus irgendeinem Grund hatte ich mit dem aktuellen Muster allerdings deutlich mehr Schwierigkeiten, obwohl es rein optisch deutlich simpler daherkommt. Weil sich hier tatsächlich in jeder Reihe was ändert, muss man höllisch a…

Auf den Nadeln im Februar

Bild
Der Januar fing ja ganz erfolgreich an. Zuerst hatte ich zwei Altlasten zur Vollendung gebracht (den Angorahauch und die Schwarz-Weiß-Variation) und mich anschließend mit dem Tuck-Stitch-Loop vergnügt.


Dann allerdings wurde jeglicher Schaffensdrang jäh ausgebremst. Von einem Ausflug in die Stadt habe ich ein reichlich unerwünschtes Anhängsel mitgebracht: einen besonders heimtückischen Virus. So eine Gliederschmerzen-Schüttelfrost-Variante, die sich nachhaltig bei mir eingenistet und dafür gesorgt hat, dass mir sogar die Lust aufs Stricken verging. Statt dessen habe ich ein paar Tage mehr oder wenger nur geschlafen.

Als ich aufwachte, war es Februar und vor dem Fenster sah es wieder mal so aus:


Ein Anblick, der mich unmittelbar motivierte, den regulären Winterschlaf wieder aufzunehmen. Denn jegliche Kreativität ist damit gleichfalls am Gefrierpunkt angelangt. Aber ich hoffe dennoch, die zuletzt angefangenen Projekte im Verlauf des hoffentlich letzten Wintermotats etwas voranzubringen.…

Was hab ich da jetzt eigentlich gestrickt?

Bild
Ist das nun ein Cowl oder ein Loop? Falls meine Interpretation richtig ist, ist es eher ein Loop, weil man es einmal um den Hals wickeln kann, während ein Cowl eher so eine Art großer Rollkragen ohne Pulli dran ist. Oder sehe ich das falsch? Immer diese Fachausdrücke ...



Egal. Jedenfalls war das eine nette Fingerübung in Sachen Tuck Stitches. (Was das ist, habe ich letztes Jahr hier schon einmal erklärt.) Ich habe insgesamt drei Muster ausprobiert, jeweils unterbrochen durch zweifarbige Brioche-Reihen (die, wie wir ja inzwischen wissen, auch nur eine Art tuck stitches sind). Ich finde die Strickvariante auf jeden Fall deutlich angenehmer, als sich mit tiefergestochenen Maschen herumzuplagen.

Während des Strickens rollte sich das Teil trotz Patentrand aberwitzig heftig ein (vielleicht wegen der unterschiedlichen Fadenstärke?), so dass ich schon erwogen hatte, nach dem Zusammenfügen noch einen Patentrippenrand in Runden dranzuhängen. Aber das hat sich beim Waschen zum Glück gleich gegeb…

Heute mal ganz farblos

Bild
Es ist ja nicht so, dass ich auf die Teile, die ich Anfang des Monats als laufende Projekte angeführt hatte, keine Lust mehr habe. Aber wie so oft, tummeln sich Mitte des Monats plötzlich trotzdem ganz andere Dinge auf den Nadeln. Diesmal ist das aber nicht in erster Linie meiner Sprunghaftigkeit geschuldet (die sich im Übrigen tatsächlich nur beim Stricken manifestiert). Sondern einem überaus glücklichen Zufall. Zur Erklärung hole ich mal wieder ein bisschen aus.
Rückblende: Letzten März, an einem typischen Einmummelwochenende, habe ich dieses schöne Schwarz-Weiß-Projekt angeschlagen und mehr oder weniger planlos einfach drauflosgestrickt, mit Garn, welches ein Restposten aus einer Geschäftsaufgabe war. (An dieser Stelle könnt Ihr Euch schon mal unheilschwangere Geigenmusik dazudenken ...)


Dem geschulten Auge offenbart sich vermutlich hier schon, dass das ein von Seite zu Seite gestricktes Tuch werden sollte, mit Zunahmen am Rand und Abnahmen in der Mitte. In der zweiten Hälfte wird a…

Ohne Worte: Twitter-Fundstück

Bild

Reichlich verspäteter Herbsthase

Bild
Es ist endlich vollbracht! Mein sich endlos hinziehender Dauerbegleiter ist glücklich abgekettet.

Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Im Oktober 2017 habe ich auf dem Wollmarkt in Vaterstetten neben zahlreichen anderen Schätzen zwei Stränge Angora Lace vom Seidenhasen erstanden und voller Euphorie gleich angeschlagen. Und da passte das Gestrick auch farblich vorzüglich in die Jahreszeit:

Der Plan war, einen schlichten breiten Schal (eine Stola / einen Wrap) in glatt rechts zu stricken, der lediglich an den Enden ein schlichtes Lochmuster haben sollte, damit nichts von der wunderschönen Färbung ablenken würde.



Das mit dem Lochmuster ging auch ganz flott. Aber dann zooooog es sich. Glatt rechts mit (für meine Verhältnisse) viel zu dünnen Nadeln ähnelt auf die Dauer eher einer Strafarbeit. Obwohl meine Fingerspitzen immer hocherfreut waren, wenn ich die Strafarbeit mal wieder zur Hand nahm, weil sie dann von diesem zarten Flaum umschmeichelt wurden. Das ist keine Wolle, sondern e…

Ich freue mich immer sehr über eure Kommentare und sage herzlichen Dank dafür. Ich halte Euch nicht für dumm, aber die Datenschutz-Grundverordnung tut es. Deshalb muss ich Euch darauf hinweisen, dass Eure Angaben im Kommentar durch die Website gespeichert werden - als ob Ihr das nicht selber wüsstet!

Also: ganz gesetzeskonform:

Auf Grund der neuen Datenschutzgrundverordnung ist folgendes zu beachten:

Dieser Blog ist mit Blogspot, einem Google-Produkt, erstellt und wird von Google gehostet. Es gelten die Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen für Google-Produkte.

Mit Abschicken des Kommentares erklärst Du Dich einverstanden, dass deine gemachten Angaben zu Name, Email, ggf. Homepage und die Nachricht selber, durch diese Webseite gespeichert werden.

Abonnieren von Kommentaren

Als Nutzer der Seite kannst Du nach einer Anmeldung Kommentare abonnieren. Du erhältst eine Bestätigungsemail, um zu prüfen, ob Du der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse bist. Du kannst diese Funktion jederzeit über einen Link in den Info-Mails abbestellen.

Weitere Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.