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Notizen

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Falls sich jemand aus München und Umgebung persönlich davon überzeugen möchte, dass diese Zwei-Seiten-Strickerei kein Hexenwerk ist: Ich gebe nächsten Samstag dazu einen Workshop bei Wolle & Schönes (Anmeldung dort).

Und da wir grade schon bei Eigenwerbung sind: Ich wurde von Robin Hunter für ihren Blog interviewt. Sie stellt dort wöchentlich Designer uns sonstige Menschen aus der Strickwelt vor. Ich habe zwar nach wie vor ein Problem damit, mich Designerin zu nennen. (Ich finde, Berufsbezeichnungen sollten denen vorbehalten sein, die das gelernt haben. Ist ja auch nicht jeder ein Journalist, der das Inrernet vollschreibt. Oder ein Schreiner, weil er ein IKEA-Regal zusammenbaut.) Aber so langsam finde ich mich damit ab, dass man das Etikett zumindest umgangssprachlich verwenden kann.

Tuck, tuck, tuck

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Als kleines, verspätetes Weihnachstsgeschenk habe ich mir Anfang des Monats das neue Buch von Nancy Marchant und einen kleinen Satz ChiaoGoo-Nadeln gegönnt.


Mit einem Buch von Nancy Marchant, die Ihr vermutlich alle durch ihre Standardwerke zum zweifarbigen Brioche kennt, kann man ja erst mal nichts falsch machen. Außerdem stellte sich schon seit der Ankündigung des Buchtitels vor ein paar Monaten die naheliegende Frage: "What the fuck is tuck?"

Wie so oft stellt sich heraus: Das ist etwas, das die meisten von uns schon kennen. Die einschlägige deutsche Übersetzung dazu lautet: Fangmasche. Anscheinend wird der Begriff hauptsächlich beim Maschinenstricken verwendet (etwas, womit ich mich gar nicht auskenne). Bei einem tuck stitch oder einer Fangmasche besteht eine Masche aus mehreren Fadenschlaufen.

Sagt jetzt nicht "Hääh?? Versteh ich nicht!" - Ich hab doch gesagt: Das kennt Ihr. Nämlich unter der Bezeichnung "tiefergestochene Maschen". Wenn man eine ode…

Bubble Trouble

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Meine (für den Geldbeutel) verhängnisvolle Neigung zu Zauberbällen ist ja mittlerweile hinreichend bekannt. Gelegentlich allerdings lässt mich einer meiner Spontankäufe ein wenig ratlos werden. So geschehen bei der Farbvariante 'Zimtschnecke'. Wann immer ich den in regelmäßigen Abständen aus der Kiste holte, ertönte in meinem Kopf die Liedzeile "Hello darkness, my old friend". Aber sonst fiel mir nichts dazu ein. Auch die verschiedenen Farben, die ich immer wieder daneben hielt (von pink bis kobaltblau war so ziemlich alles dabei), brachten keine Erleuchtung. Eine Leidensgenossin aus der Strickgruppe, die mit dem gleichen Problem rang, meinte irgendwann resignierend: "Das taugt höchstens für Altherrensocken!"

Aber dann besann ich mich auf die Lösung, die schon beim Ägypten-Tuch so vorzüglich funktioniert hatte: Einfach die Farben aufgreifen, die in der gemusterten Wolle schon vorhanden sind. Bei der 'Zimtschnecke' musste man nur etwas genauer hinsch…

Das ist eine Jeansjacke

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"Ja, dreht sie denn jetzt völlig durch?", werdet Ihr Euch angesichts der Überschrift mit Recht fragen. "Das ist doch eindeutig der Girlfriends Cardigan von Ankestrick!"
Stimmt, gut beobachtet! Wenn auch leicht abgewandelt. Aber die Sache mit der Jeansjacke ist trotzdem nicht gelogen, denn das Garn, das sich schon ewig in meinem Stash befand, ist aus recycelten Jeans hergestellt. Also reine Baumwolle, entsprechend schwer und mit einer lächerlichen Lauflänge. Kurz: So ziemlich genau das Gegenteil von dem, was die Designerin für ihr luftiges Jäckchen vorsah.

Aber: Ich wollte nicht schon wieder was Neues einkaufen. Aus dem Baumwollgarn sollte ursprünglich (ich schätze mal, so vor drei, vier Jahren) ein Pulli aus der Verena werden. Der dann aber auf halber Strecke aufgeribbelt wurde, weil Garn und Modell so gar nicht zusammenpassten, Seither lag es hier unnütz herum.


Dass es sich gut für ein Kraus-Rechts-Stück eignen würde, war von Anfang an klar. Durch das Recycling …

Auf den Nadeln im Januar

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"Ja fällt der denn gar nix anderes mehr ein?" werden regelmäßige LeserInnen vielleicht stöhnen, wenn ich Euch mein neuestes Projekt zeige. Und die Antwort lautet: Nö, im Moment nicht. Ich bin immer noch entzückt von der neuentdeckten Kombination von Brioche und Doubleface. Und schließlich ist ja auch gerade die Jahreszeit für Schals. Immerhin aber müsst Ihr mir zugute halten, dass ich die geometrischen Formen variiere:


Und das Garn. Einen Versuch mit Mohair habe ich auch noch auf den Nadeln:


Das ist es aber vorerst auch schon. Ob ich noch normal stricken kann, kann ich ja zwischendurch an den reichlich vorhandenen WIPs ausprobieren ...

Ein kurzer Rückblick auf den Dezember offenbart dann aber, dass ich ja tatsächlich auch noch was anderes gemacht habe, obwohl es mir gar nicht so vorkommt. Neben den beiden Zickzack-Schals ist ja immerhin noch der Comodo fertig geworden. Und die wunderbaren Handstulpen.


Ach ja, und den Double Trouble hatte ich ja Anfang Dezember auch noch fert…

Das fängt ja gut an ...

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Alles Gute fürs Neue Jahr, und dass das Wolllager stets gut gefüllt sein möge ...

Die zweite Version meiner Zick-Zack-Zauberei ist kurz vor dem Glockenschlag fertig geworden. Ich bin höchst beglückt, dass das Muster auch mit dünnerem Garn funktioniert, denn so kann ich mich für weitere Experimente aus dem Stash bedienen. Trotz dünnerem Garn und kleinerer Nadel ist der Schal übrigens genauso groß wie das Original - das erklär mir mal einer!


Das Farbverlaufsgarn von Debbie Bliss war etwas enttäuschend; verstrickt war es viel dunkler als es auf dem Knäuel aussah. Aber in Kombination mit den anderen Grüntönen aus der Restekiste geht es grade so. Die anhaltende Dauerdüsternis verlangt allerdings, dass die nächsten Projekte etwas farbenfroher ausfallen ...




Garn: 70 g Debbie Bliss Luxury Sock (75% Wolle, 25% Polyamid), LL 400 m /100 g, Farbe 09 90 g Lang Baby Alpaca (100% Alpaka), LL 170 m / 50 g, Farbe 4 (schwarz)  20 g Ferner Lace handgefärbt (100% Wolle), LL 500 m / 100 g), Farbe 33 35 g L…

Jahresbilanz 2017

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Buchhaltung ist ja nicht grade meine starke Seite. Aber nachdem ich es nun endlich geschafft habe, den Steuerkram für 2016 zusammenzutragen, bin ich grade so schön im Fluss ... Schauen wir also mal, was 2017 so gebracht hat.



Als Ausgangspunkt dienen mir auch dieses Jahr wieder die best nine auf Instagramm. Das Votum dort ist allerdings bemerkenswert einseitig. Fünf der neun Bilder, die die meisten Likes erhielten, haben 'Waiting for the Sun' zum Inhalt. Das war offenbar auch in den frühen Entstehungsstadien unwiderstehlich. Oder im Januar war das Bedürfnis nach Sonne besonders groß ...

Ein wenig verwundert war ich darüber, dass auch der (unbefriedigende) Versuch mit dem Schattenstricken so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Ich hatte den schon wieder komplett vergessen. Die übrigen beiden nehme ich als Mahnung, endlich die dazugehörigen Anleitungen fertigzustellen. Was überhaupt ein guter Vorsatz fürs Neue Jahr wäre, falls ich solche fassen würde: zeitnah ordentlich auf…