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Zauberei?

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Ist ja nicht mehr so oft, dass man beim Stricken überrascht wird, schon gar nicht von eigenen Werken. Aber bei meinem zweiten Brioche-Doubleface-Experiment ist das der Fall. Geplant war es so:



Dreiecke, abwechselnd in Brioche und Doubleface und das Ganze abwechselnd mit drei Farben. Dass es ein bisschen an eine 70er Jahre Tapete erinnert, war durchaus beabsichtigt. So weit, so gut.

Jetzt aber: Auf der Rückseite sieht das nicht, wie erwartet, genauso, nur mit umgekehrten Hervorhebungen, aus. Statt dessen verschwinden die Farbstreifen und es bleiben nur Zacken:



Ich bin hochgradig entzückt! Ein Schal mit zwei ansehnlichen, aber unterschiedlichen Seiten ist ja mal ganz was Neues!

Double Trouble

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Im Grunde bin ich der Auffassung, dass Doubleface stricken eine Technik ist, die direkt aus der Hölle kommt. Jedenfalls wenn man damit auch noch Muster erzeugen will. Das ständige Hantieren mit zwei Fäden kombiniert mit dem Links-Rechts-Umdenken ist tatsächlich die einzige Strickart, die mich nicht entspannt, sondern stresst, und das nicht zu knapp. Ich habe hier seit ca. vier Jahren einen Schalanfang rumliegen, den ich nur deshalb nicht aufgeribbelt habe, damit er mich stets daran erinnert, das bloß nie wieder zu versuchen!



Allerdings habe ich nun eine Möglichkeit entdeckt, den Nerv-Faktor gehörig zu reduzieren. Nämlich in der Kombination mit zweifarbigem Patent. Dabei kann man die beiden Farben der Doubleface-Abschnitte nämlich genau wie beim Brioche nacheinander stricken. Und dann ist es eigentlich kein Problem mehr. Weil man, genau betrachtet, einfach nur Hebemaschen macht. Man muss sich nur geringfügig konzentrieren, um beim Wechsel zwischen den beiden Techniken nicht durcheinand…

Auf den Nadeln im Dezember

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Ich dachte, ich schaue mal, ob ich mit den zahlreichen angefangenen WIPs / UFOs einen Adventskalender vollkriegen würde. Sind dann aber doch "nur" 23 Stück geworden:


Wobei nicht auszuschließen ist, dass mir das ein oder andere, tief vergrabene Objekt entgangen ist ...
Sieht jedenfalls so aus, als ob ich im nächsten Jahr gar nichts Neues anschlagen müsste. (Just kidding.) Jedenfalls aber erklärt das schon mal den ein oder anderen partiellen Nadelnotstand.
Einige Exemplare sind eher im Teststadium und werden wohl wieder aufgeribbelt werden. Eines wird definitiv nie vollendet und dient nur zur Abschreckung, falls ich jemals wieder auf die Idee kommen sollte, etwas in der Richtung zu machen (davon demnächst mehr). Ein paar von den luftigeren Exemplaren habe ich für den Sommer beiseite gelegt.

"Auf den Nadeln" im engeren Sinne sind die folgenden drei Exemplare. Will heißen: daran wird regelmäßig gearbeitet. Da zwei davon Schals sind, kann es mit der Fertigstellung aber t…

Etwas Warmes braucht der Mensch

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Na, wenigstens eines der frisch angeschlagenen Projekte ist diesen Monat auch noch fertig geworden. Mit 4,5er Nadeln ging das, trotz der stetig wachsenden Maschenzahl (6 pro Hinreihe) auch relativ zügig voran. Ein schön langes (250 cm), nicht allzu tiefes (44 cm) Tuch, das man sich schön mehrfach um den Hals wickeln kann. Und bis auf die paar Meter blau habe ich mich auch brav ausschließlich aus den Wollvorräten bedient.



Der Kunststoff-Anteil bei der Tosca Light geht zwar in Richtung grenzwertig, aber die Färbungen sind einfach schön. Die Strukturmuster haben sich zwar, wie erwartet, nach dem Waschen etwas abgeflacht, aber nicht so schlimm wie befürchtet. Im gewickelten Zustand sind sie auf jeden Fall noch erkennbar. Siehe das Vorher-Nachher-Foto unten.



Damit ein kleiner 3D-Effekt sichergestellt ist, habe ich als Abschluss eine kleine Rüsche mit Effektgarn drangebastelt. Das Abketten hat sich deshalb gefühlt über Tage hingezogen! Ich habe die Maschen nicht gezählt, aber es waren sich…

Anschlageritis

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Ich hatte ja schon angedroht, dass ich diesen Monat mal wieder wild alles mögliche anschlagen und ausprobieren würde. Idealerweise unter Einbeziehung der schon überreichlich vorhandenen Wolle. Letzteres klappt bisher nur so halb. Vorhandene WIPs zu ignorieren ist dagegen gar kein Problem!

Als erstes habe ich zwei Knäuel Lang Tosca Light aus dem Räumungsverkauf von vor ein paar Wochen ans Tageslicht geholt. Weil die Wolle ohnehin schon etwas fluffig ist und die Temperaturen nun so sind, dass man etwas zusätzliches Volumen gut vertragen kann, wollte ich ein paar Strukturmuster ausprobieren, die idealerweise einen leichten 3D-Effekt ergeben.


Das klappt bis jetzt auch ganz gut. Mal sehen, was nach dem Waschen davon noch übrig bleibt. Ganz ohne Zukauf ging es allerdings nicht ab; Für die kleinen Noppen, die die Muster voneinander trennen, musste noch ein Knäuel in exakt diesem Blau her.

Das Ganze wird ein sichelförmiges Tuch, das nicht allzu breit werden wird, da der Vorrat hier für ein na…

Walk Like an Egyptian

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Ich hatte ja schon kurz von meiner Misere mit dem einsamen Strang Hedgehog Fibres berichtet. Den ich aus reiner Notwendigkeit mit einigen Mosaikmustern in passenden Farben verlängern musste. Es stellte sich heraus, dass die 366 Meter noch schneller zur Neige gingen, als ich ohnehin vermutet hatte. Für den Abschluss des asymmetrischen Dreieckstuchs musste also eine richtig breite Bordüre her.

Ich kann gar nicht genau sagen, wie ich auf die Idee kam. Auf jeden Fall geht's im letzten Drittel des neuen Tuchs ein bisschen kindisch zu. Und ein bisschen nostalgisch. Erinnert sich noch jemand daran?



Leicht ungelenke Strichmännchen sind ja bestens geeignet, in ein Strickmosaik übersetzt zu werden:



Und am Stück sieht das Ganze dann so aus:





Maße: 220 x 70 cm

Garn: 100 g Hedgehog Fibres Skinny Singles (100% Merino), LL 366 m / 100 g, Farbe: Nutmeg 26 g Rosy Green Cheeky Merino Joy (100% Merino), LL 320 m / 100 g), Farbe 102 (Sonnenblume)  23 g Lana Grossa meilenweit (80% Schurwolle, 20% Polya…

And now for something completely different ...

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Ich mag keine Mützen. Also zumindest nicht die reguläre Form, die aussieht wie eine gestrickte Bademütze. Ich sah in Bademützen schon immer idiotisch aus, und daran hat sich auch nichts geändert.

Ich brauche auch keine Mützen. Mir ist nämlich fast nie kalt. Falls ich mal bei unterirdischen Temperaturen Fahrrad fahre, ist höchstens ein Stirnband, das die Ohren bedeckt, ganz angenehm.

Was ich allerdings wirklich gerne mg und auch trage sind Hüte. Tatsächlich grüble ich schon eine ganze Weile darüber nach, was für eine Kopfbedeckung ich mir stricken könnte, die eher Hut- als Mützenqualitäten hat. So ganz ausgegoren sind die Ideen aber noch nicht.

In der Zwischenzeit habe ich mich mal an einer Baskenmütze versucht. Als Kompromiss, sozusagen.


Die Idee stammt nicht von mir, sondern von der lieben Fadenstille. Die Anleitung zu 'Toupie' ist noch nicht veröffentlicht. Ich habe geringfügige Änderungen vorgenommen (drei Farben statt zwei und einen etwas breiteren Rand). Das Ergebnis gefä…