Stashabbau mit Jacke
Ich habe vage Erinnerungen an ein Märchen von einem Topf mit Brei, der stetigen Nachschub liefert und niemals leer wird ... So ähnlich fühlt sich meine gefühlt unendliche Geschichte der Baumwollgarndezimierung an. Das aktuelle - aber nicht letzte - Kapitel liefert die Fortsetzung in Gestalt einer Jacke. Das Modell habe ich im Laufe der Jahre schon dreimal in leichten Abwandlungen gestrickt, 2019, 2020 und 2021. Ist sozusagen meine Patentlösung für bequemes Nebenbei-Stricken, ohne komplett langweilig zu sein.
Und Patent ist hier wörtlich zu verstehen. Mit einer kleinen Abwandlung: Ich stricke beide Seiten auf der Vorderseite mit rechten Patentmaschen und auf der Rückseite alles links. Aber obwohl ich die Jacke extra weit gemacht habe, ist immer noch so viel Baumwollgarn übrig, dass es für einen weiteren Pulli reicht. Zusätzlich sind die Wollvorräte insgesamt gewachsen, denn von dem schwarzen Kontrastgarn musste ich noch ein Knäuel nachkaufen. Und wie das so ist: Natürlich habe ich den Laden nicht nur mit dem einen Knäuel verlassen, sondern mit einer ganzen Tüte neuer Herausforderungen ...
Damit die nicht verstauben, werde ich als nächstes ein Tuch damit anschlagen. so langsam brauche ich auch dringend etwas Abwechslung von der Oberbekleidungskollektion. Der letzte Pulli wird aber parallel gefertigt, weil ich die kümmerlichen Reste bestimmt nicht wieder wegpacke! Mal sehen, womit das bisherige Konvolut vervollständigt wird ...
Garn:
- 150 g Lana Grossa Ecopuno (72 g Baumwolle, 17% Merino, 11% Akpaka), LL 215 m / 50 g, Farbe 016
- 257 g Drops Cotton Viscose (54% Baumwolle, 46% Viskose), LL 110 m / 50 g,Farben: viele
Nadelstärke: 3,5 mm


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