Zeitreise IV: Ein fast schon historischer Pulli

Auf Instagram läuft grade die #siebentagekreativchallenge und ich bin aufgefordert worden, doch mal ein paar ältere Werke zu zeigen. Ich dachte mir: wenn schon, dann aber richtig alt und habe nach etwas Wühlen den zweiten Pullover gefunden, den ich jemals gestrickt habe. Seinerzeit. Weit im letzten Jahrhundert. (Irgendwann Ende der Siebziger.) Und wo er schon mal rausgekramt ist, will ich ihn Euch auch nicht vorenthalten.












Das Teil hat mich nachdrücklich daran erinnert, dass früher eben doch nicht alles besser war. Für Garn zum Beispiel trifft das garantiert nicht zu.









Die Schafwolle war damals, so weit ich mich erinnere, die einzige Option neben irgendwelchem Polyesterkram - jedenfalls wenn man in einem Bergdorf fernab von jeglicher Zivilisation aufwuchs. Sie war bloß locker versponnen, wie man auf der Rückseite noch gut erkennen kann:


Insgesamt ist das Ding unglaublich schwer und voluminös (letzteres hätte immerhin den Vorteil, dass ich immer noch reinpasse ...). Und soweit ich mich erinnere, dauerte es Tage, bis es nach dem Waschen trocken war. Aber bei den eisigen Wintern in besagtem Bergdorf hat es gute Abwehrdienste geleistet.




Kommentare

  1. Liebe Ute,
    die Garne waren damals vielleicht noch nicht so ausgereift, aber Deine Strickkunst konnte sich schon damals sehen lassen! Ein herrliches Exemplar. Schön, dass Du den Pulli aufbewahrt hast. Wirst Du ihn im Winter anziehen? Ich finde ihn klasse!
    Liebe Grüße
    Anneli

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    1. Liebe Anneli,
      ja, manchmal zahlt es sich aus, wenn man nix wegschmeißen kann! Vielleicht ziehe ich ihn tatsächlich mal an, jetzt wo er wieder das Tageslicht erblickt hat. Aber in München ist es dafür meistens gar nicht kalt genug, denn er ist wirklich sehr dick!
      Liebe Grüße,
      Ute

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  2. So ein aufwendiges Teil als zweites Strickprojekt! Unglaublich! Bei mir hat sich kein alter Puiiover erhalten, die wurden alle irgendwann aussortiert!
    LG Monika

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