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Das ALDI-Quartett: Finale mit Tief(see)gang

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Über das verlängerte Wochenende war ich überwiegend mit Tüfteln, Probieren und wieder Auftrennen ausgelastet. Damit wenigstens ein bisschen was Vorzeigbares herauskommt, habe ich spätnachts noch einen Schal vollendet, der seit Monaten zu 99 Prozent fertig, aber in Einzelteilen, herumlag. Und damit ist der Posten ALDI-Sockenwolle vom letzen Winter auch aufgebraucht; nur von den unifarbenen Knäueln gibt es natürlich noch Reste). Ich hatte zunächst ja nur zwei Varianten gekauft, konnte mich dann aber doch nicht beherrschen und hatte auch noch die anderen beiden Farbkombinationen geholt. Paket 4: Blautöne mit Grün als Konstrastfarbe Obwohl ich kein großer Fan von Blau bin (nichts gegen die Farbe an sich, aber mir steht sie nicht besonders), gefällt mir diese Kombination von allen aus dem Sortiment am besten. Da ich von der Arbeit an Schal Nr.1 (siehe unten) schon wusste, dass der Farbverlauf in ziemlich regelmäßige Streifen mündet, habe ich dem durch willkürliche Einarbeitung farblich...

Spider's Web

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Das Buch Victorian Lace Today  hatte ich ja  im April  schon mal erwähnt. Die faszinierenden Modelle haben mich davon überzeugt, es tatsächlich mal mit einem superdünnen Lace-Garn zu probieren. Da das doch ein ziemliches Gefummel ist, wählte ich zum Ausgleich ein relativ einfaches Muster. Das Modell 'Spider's Web' fand ich auch wegen der Form interessant: ein halbes Hexagon. (man hätte es auch als vollständiges Sechseck stricken können, aber ich wollte es für den Anfang nicht übertreiben und halbwegs schnelle Fortschritte sehen.) Was mich bisher auch von den dünnen Garnen abgehalten hat: Für mich ist Nadelstärke 3,0 die äußerste Grenze, alles darunter verweigere ich einfach. Bei dem Modell war aber ohnehin vorgesehen, den unteren Teil mit dickeren Nadeln zu stricken, um den Spinnweb-Effekt zu erzielen, von dem das Modell vermutlich seinen Namen hat. Ich habe mit Nadeln Stärke 3,5 angefangen und unten 5er Nadeln verwendet. Dadurch ging das letzte Drittel dann doc...

Zeitreise

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Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich finde es langweilig, mehrmals das Gleiche zu stricken/häkeln. (Nicht zuletzt deshalb vergreife ich mich auch relativ selten an Socken.) Vor ein paar Jahren habe ich aber einmal eine Ausnahme gemacht. Im Filati-Handstrick-Heft vom Frühling 2007 fand ich die Anleitung für eine Jacke im Kimonostil, die mich aus mehreren Gründen überzeugte: Die Jacke wird in einem Stück gestrickt, so dass außer den Seitennähten nix zusammengenäht werden muss. Keine Knöpfe und folglich auch keine Knopflöcher! Die Jacke ist so weit, dass sie problemlos über alles passt. Beim ersten Versuch habe ich mich noch weitgehend an die Anleitung gehalten. Ausnahme: Längere Ärmel und zusätzliche Bündchen als Ärmelabschluss, die im Original nicht vorgesehen waren. Das Grundprinzip ist relativ einfach: Man beginnt mit einem Vorderteil, strickt ein etwa 10 cm breites Bündchen (das Original sah Perlmuster vor, ich fand kraus rechts besser) mit einer Länge von ca. 40 ...

Qual der Wahl

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Letzte Woche hatte ich für etwa zwei Stunden erstmals seit langem das Gefühl dass die Zahl der angefangenen Projekte wieder übersichtlich wird. Dann holte ich ein letztes Jahr im Schlussverkauf erstandenes Kleid aus dem Schrank und stellte fest, dass ich dazu kein passendes Tuch habe. Unfassbar, aber wahr. Noch unglaublicher, weil das Kleid keine "schwierigen" Farben verlangt - schlichtes Naturweiß wäre völlig ausreichend. Und am umglaublichsten: Ich hatte tatsächlich nichts Adäquates in meinem umfangreichen heimischen Wolllager. Also ab zur Dealerin. Dort sah ich mich mit folgenden Wahlmöglichkeiten konfrontiert: Mit beiden Garnen stricke ich ganz gerne. Beide sind Baumwolle-Viskose-Mischungen, bei Linarte gesellt sich noch Leinen hinzu. Und beide sorgen mit Nadeln Stärke 4,5 für schnelle Erfolgserlebnisse. Ihr, liebe Suchtgenossinnen, ahnt es sicherlich schon: Ich konnte mich natürlich nicht entscheiden und habe beide mitgenommen. Zwei Schals sind schließlich bess...

Eine fast unendliche Geschichte

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Es war einmal... ein Farbverlaufgarn, das mich, wie so viele seiner heimtückischen Kollegen, unmittelbar in seinen Bann zog, als es in ordentliche Knäuel gewickelt vor mir lag. Es war ein Frühling (ca. anno 2005), also die Jahreszeit, in der ich für Grüntöne besonders empfänglich bin. Der ursprüngliche Plan war ein glatt rechts gestrickter, kurzärmeliger Pullover mit einem Wellenmuster aus Fallmaschen am Bund und an den Ärmeln. Ich hatte auch relativ zügig Vorder- und Rückteil sowie einen Ärmel fertig. Aber ich war zunehmend unzufrieden mit der Anordnung der Farben im verstrickten Zustand. Die Farben an sich mochte ich immer noch, aber der Gesamteindruck erinnerte mich eher an Bundeswehrtarnkleidung - eine Outfit-Option, die auf meiner persönlichen Wunschliste tendenziell im unteren Bereich angesiedelt ist. Logische Folge: Das Teil blieb erst mal liegen. Und liegen. Dann rutschte es im Strickkorb immer weiter nach unten. Irgendwann verschwand es in einer Tüte und die Tüte au...

Das Häufchen Unglück...

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... ist endlich fertig geworden. Ich hatte mich ja vor einiger Zeit schon mal in einer der Communities darüber ausgeweint, dass ich total enttäuscht vom Farbverlauf dieses ziemlich teuren Garns war, was dazu führte, dass der Schal zu 98 Prozent fertig ewig unbeachtet in der Ecke lag. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, die Umhäkelung des Randes zu Ende zu bringen. Ich hatte vorher zig Muster ausprobiert, aber weil der Übergang zwischen den Streifen so extrem ist, sah nichts davon wirklich gut aus. Die Notlösung war schließlich, einfach glatt rechts zu stricken, aber mit unterschiedlichen Nadelgrößen, um einen etwas luftigeren Effekt zu erzielen. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass der Designer bei der Farbzusammenstellung entweder unter dem Einfluss illegaler Substanzen stand oder aus Versehen das Gekritzel seines farbenblinden Kindes eingereicht hat. Zu Schwarz sieht der Schal halbwegs passabel aus, aber ich gehe mal nicht davon aus, dass er zu einem regelmä...

Kostenlose Anleitungen

Ich bin erst kürzlich drauf gestoßen: Die Firma  Elann  stellt auf ihrer Homepage jeden Monat fünf bis sechs kostenlose Anleitungen(Häkeln und Stricken) zur Verfügung. Oftmals sind kostenlose Anleitungen von kommerziellen Seiten ja relativ läppisch, aber in diesem Fall ist fast immer etwas Ansehnliches dabei. Mein Tipp: Bookmark für die Seite erstellen und gelegentlich vorbeischauen: http://international.elann.com/

Ich freue mich immer sehr über eure Kommentare und sage herzlichen Dank dafür. Ich halte Euch nicht für dumm, aber die Datenschutz-Grundverordnung tut es. Deshalb muss ich Euch darauf hinweisen, dass Eure Angaben im Kommentar durch die Website gespeichert werden - als ob Ihr das nicht selber wüsstet!

Also: ganz gesetzeskonform:

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