Es war ja abzusehen: der "Glühwein" hat mich nicht mehr losgelassen. Das Glitzergarn, das mich bei MunichKnits verführt hat und das gut abgelagerte Lacegarn mit dem passenden Namen "glühend heiß" harmonieren wirklich perfekt. Und der Blick auf dieses satte Rot weckt gleich mal ein paar Lebensgeister aus dem Winterschlaf.
Das doppelt verstrickte Sockengarn (das für Socken viel zu schade ist!) hebt sich gut von der Lacebasis ab, so dass der plastische Effekt gegeben ist. Und im Gegenlicht zeigt sich, dass die Transparenz, dank der großen Nadelstärke, erhalten bleibt.
Die Nadelstärke (4,5 mm) hat auch noch einen weiteren Vorteil: Das Tuch wird recht schnell recht groß. Nach 200 Reihen war das Ende schon erreicht. Dafür dauern die verkürzten Reihen natürlich deutlich länger als beim
Schal. Aber so viele sind es ja zum Glück nicht. Und Bonus: Das Blattmuster liefert automatisch eine schöne Abschlusskante.
Für Tücherfreundinnen werde ich eine modifizierte Schleiertanz-Anleitung möglichst schnell nachliefern.
Maße: 206 x 86 cm (nach dem Waschen, leicht gespannt)
Garn:
- 163 g Yarnity Glow (71% Merino, 24% Nylon, 5% Lurex), LL 400 m / 100 g Farbe: Glühwein
- (doppelt vertrickt) (= Farbe B)
- 64 g Echt Michele Tibetian Lace (60% Merino, 20% Seide, 20% Yak), LL 800 m / 100 g Farbe: glühend heiß (= Farbe A)
Nadelstärke: 4,5 mm
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