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Es werden Posts vom Oktober, 2017 angezeigt.

Die einfachsten Dinge dauern am längsten!

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Es ist immer dasselbe mit mir! Eigentlich finde ich ganz einfache, kraus rechts gestrickte Tücher sehr schön. Und wenn ich ein Garn in die Finger kriege, das wegen der Färbung gar kein weiteres Muster braucht, fange ich ganz euphorisch mit besagtem Kraus-Rechts-Gestrick an und sage mir, dass das ja schnell gehen wird, weil man ja, zwischendurch oder falls tatsächlich mal was Spannendes im Fernsehen kommt, bequem daran arbeiten kann.


Aber dann bin ich doch ziemlich schnell gelangweilt. Außerdem kommt zu selten was Spannendes im Fernsehen. Deshalb wende ich mich interessanteren Projekten zu, die ja meistens auch Abschnitte haben, die sich zum Nebenbei-Stricken eignen. Und dann zieht es sich eeeewig, bis so ein simples Ding tatsächlich fertig wird.

Wir erinnern uns: Das Gomitolo-Dreieck hatte seinen euphorischen Ursprung bereits Ende August. Da war es zeitweise so kühl, dass man das Gefühl hatte, ohne so ein kuscheliges Flauschding könnte man gar nicht mehr aus dem Haus gehen. Aber kaum …

Wochenendspielerei

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Sagte ich nicht erst neulich: Jetzt reicht's erst mal mit Mosaik? Nun, es scheint, ich muss meine Haltung revidieren. Aus schlichter Notwendigkeit. Und das kam so: Ich dachte, um Platz für die Beute vom diesjährigen Wollmarkt zu schaffen, sollte ich vielleicht langsam mal die Einkäufe vom letzten Jahr verstricken. Beim Stöbern fiel mir dieser wunderbare Strang von Hedgehog Fibres in die Hände. Aber ich hatte natürlich nur einen Strang gekauft. Weil ich ein Idiot bin. Aber auch, weil die Dinger sauteuer sind.


Und nicht nur das, sie haben auch eine geradezu lächerliche Lauflänge (366 m), mit der man ja nun gar nichts anfangen kann. Wenn daraus ein Tuch werden soll, muss ich also durch diverse Mustereinschübe kräftig verlängern. Ich wollte dafür die Farben aus dem Garn aufgreifen, aber was soll ich sagen? Selbstverständlich hatte ich nur zwei davon vorrätig; die restlichen beiden musste ich zukaufen. So endet es immer, wenn ich meinen Stash abbauen will!

Zauberball-Orgie

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So, ich glaube, der Mosaik-Hunger ist nun fürs erste gestillt. Die drei unterschiedlichen Zauberbälle haben sich überraschend gut vertragen und es ergab sich fast immer eine Möglichkeit für nahtlose Übergänge. An ein paar Stellen habe ich allerdings die ganz dunklen Farben herausgeschnitten, wegen des Kontrastes.


Die Jacke ist ganz traditionell in fünf Teilen gearbeitet. Allerdings ohne Armausschnitt. Das ersparte etwas Rechnerei mit dem Muster. Und ich mag es, wenn Jacken etwas oversized sind.


Normalerweise wird das Stricken in Einzelteilen ja gern etwas öde (noch ein Vorderteil, noch ein Ärmel ...), aber weil ich für alle Teile unterschiedliche Muster verwendet habe, blieb es bis zum Schluss abwechslungsreich. Tatsächlich ist der Anblick während des Strickens fast noch spannender als beim zweifarbigen Patent.


Auf Knöpfe habe ich auch verzichtet, die mache ich ohnehin nie zu. Und aus meiner schönen Sammlung hätten auch keine gepasst, bei dem Musterspektakel wären ohnehin nur schlich…

Wann, wenn nicht jetzt?

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In letzter Zeit war ich ja ganz gegen meine Gewohnheit völlig strickmonogam. Mosaik-Fieber und so. Aber das jüngst erworbene Angorawölkchen musste ich dann doch gleich auf die Nadeln nehmen. Schließlich wird man grade mit diesen Farben konfrontiert, wohin der Blick auch schweift ...

Und ich brauchte sowieso ein neues Handtaschenprojekt.



Woll und wehe

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Ich hatte ja neulich schon erwähnt, dass der alljährliche Wollmarkt vor der Haustür wieder ansteht. Lasst es mich so formulieren: Ich weiß schon, warum ich die einschlägigen größeren Wollmärkte meide. Abgesehen davon, dass das Geld, das man in Anreise und Übernachtung investieren muss, dann ja für Wolle fehlt, würde ich mich wahrscheinlich auf Jahre hinaus verschulden, wenn ich mit so vielen Verlockungen konfrontiert wäre. Die Veranstaltung in Vaterstetten hingegen heißt zwar "Wollmarkt", aber so wahnsinnig viele Stände mit Wolle sind da gar nicht, sondern viel Fertiges (Maschinen-)gestricktes und Gefilztes.

Nichtsdestotrotz habe ich, auch bei eingeschränkten Wahlmöglichkeiten, keinerlei Schwierigkeit, in kürzester Zeit diverse Tüten zu füllen. Das folgende ist nicht etwa ein Foto eines Verkaufsstandes, sondern meine diesjährige Ausbeute.


Und bei den bunten Strängen habe ich noch echte Zurückhaltung an den Tag gelegt!
Ein paar der Schätze stelle ich Euch kurz noch näher vor.…

Auf den Nadeln im Oktober

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Offen gesagt habe ich noch (fast) keine Ahnung, was im Oktober passieren wird. Denn auch der September hat sich größtenteils ganz unvorhergesehen entwickelt. Lediglich zu Beginn des Monats wurden brav zwei WIPs fertiggestellt: Das Noro-Tuch mit verkürzten Reihen und der Zebrapunk.



Und dann setzte ja das Mosaik-Fieber ein, das alle anderen Projekte verdrängte. Nicht einmal das simple Kraus-Rechts-Tuch aus der Gomitolo hat nennenswerte Fortschritte gemacht. Erschwerend hinzu kommt, dass ich in einem Anfall von Ordnungsliebe alle angefangenen Projekte außer Sichtweite in irgendwelchen Taschen oder Schachteln verstaut habe. Das ist natürlich völlig kontraproduktiv und wird demnächst wenigstens teilweise rückgängig gemacht. Denn was ich nicht täglich sehe, bleibt definitiv unvollendet!

Für den Oktober gibt es nur zwei Gewissheiten: Am kommenden Samstag ist Wollmarkt in Vaterstetten. Das wird sowohl meinen Geldbeutel als auch meinen Stauraum bis zum Anschlag strapazieren.
Und beim Mosaik-Fi…