WIP-Wrestling: Das Top zum Tuch

Habe grade festgestellt, dass fast alle meine WIPs höchstens zu einem Drittel fertig sind - die Beiträge zum WIP-Wrestling werden sich also in Grenzen halten. Aber wenigstens das angestrebte Oberteil ist fertig geworden. Weil das türkise Garn so ewig lief (ich hab nicht mal  200 g gebraucht und noch ebensoviel übrig!), ist es nun eher eine Tunika als ein Pulli geworden, aber länger ist mir eh lieber. Dafür hat der Florida-Rest nicht mehr für den kompletten Mustersatz gereicht, so dass ich in der zweiten Swing-Reihe etwas improvisieren musste.


Für die Reihen zwischen den Ovalen habe ich das Farbschema vom Soft Swing einfach umgekehrt:


Dank der komfortablen Nadelstärke (5,0 mm) ist mein zweiter RVO nun tatsächlich vor dem ersten fertig geworden (der erste verlangt Nadelstärke 3,0 - muss ich noch mehr sagen?). Die Anfangsmaschen habe ich einfach Pi mal Daumen angeschlagen und siehe da - es passt perfekt!

Die Moina strickt sich im Prinzip wunderbar (ich hatte sie Anfang des Jahres schon mal für ein Tuch verwendet), ABER: sie ist leider wahnsinnig empfindlich. Bereits bei flüchtigem Kontakt mit der Nagelhaut während des Strickens hat sie kleine Fäden gezogen. Und da ich für gewöhnlich nicht elfengleich durchs Leben schwebe, bleibt abzuwarten, wie lange das gute Stück ansehnlich bleibt.

Material:
  • 190 g Lang Moina (54% Viskose, 32% Polyamid, 14% Seide), LL 190 m / 50 g, Farbe 78
  • 80 g Lang Florida (50% Baumwolle, 50% Polyacryl), LL 80 m / 50g, Farbe 869
  • jeweils ein paar Meter ONline Candy und Lana Grossa Elastico
Rundnadeln in Stärke 4,25, 5,0 und 6,0 mm

Und nun noch das Sahnehäubchen auf meinem Tag: Die liebe Claudia aus meiner Strickrunde hat einen wunderbaren Projektbeutel für mich genäht. Schaut mal:


Ist der nicht grandios? Meine Projekte müssen ja sonst ungeschützt durch die Wohnung und in die Handtaschen kriechen. Dafür muss ich jetzt aber gleich was besonders Edles, Neues anfangen ...



Kommentare

  1. Liebe Ute,

    die Tunika ist toll geowrden! Ich stricke gar nicht mehr so gerne mit dicken Nadeln, auch, wenn es länger dauert...

    Dein Projektbeutel ist klasse, das ist ein tolles Geschenk! Ich sollte auch mal wieder welche nähen... Ich bin gespannt, was Du anschlägst - aber wie war das nochmal mit den WIPs... ;)?

    Schönen Tag dir und liebe Grüße Bine

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    1. Liebe Bine,

      meine bevorzugten Nadelgrößen bewegen sich auch zwischen 3,5 und 4,5. Bei meinem Garnverbrauch muss ich darauf achten, dass man länger was davon hat ;). Und ich finde das Stricken mit dickeren Nadeln auch anstrengender. Weil die Ausnahme die Regel bestätigt, habe ich aber grade zu 8er Nadeln gegriffen, für einen schnellen Mohair-Poncho (Wetterfrust ... Ausverkauf ... Willensschwäche). Womit die Frage nach dem neuen Projekt schon beantwortet wäre.

      Liebe Grüße,
      Ute

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  2. Liebe Ute,
    die A-Linie ist perfekt. Gut, dass es eine Tunika geworden ist. So kommt das Swingmuster noch besser zur Geltung. Sieht bestimmt sehr schick aus mit dem passenden Tuch. Der Projektbeutel ist praktisch, sehr liebevoll genäht und bestimmt deutlich besser als ein unbeschützes Strickobjekt in der Handtasche ;-) Ich stelle mir gerade vor, wie das Garn am Schlüssel hängen bleibt ....
    Ich bin genauso gespannt wie Bine, was Du Edles anschlagen wirst.
    Liebe Grüße
    Anneli

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    1. Liebe Anneli,

      meine Schlüssel kollidieren nie mit dem Strickzeug, die sind immer in einer Extra-Tasche in der Tasche. Sonst würde ich sie ja im Leben nicht wiederfinden.
      Der Projektbeutel ist mittlerweile gefüllt mit bunten Mohairbällchen, die in einen mustermäßig sehr profanen Ruck-Zuck-Poncho verwandelt werden. Und zwar pronto, solange die Spiele noch andauern ...

      Liebe Grüße,
      Ute

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  3. Oh, diese Farben, was für eine Augenweide! Die Tunika könnte ich dir sofort klauen, die ist einfach zu schön!
    LG
    Sandra

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    1. Und heute werde ich sie endlich zum ersten Mal anziehen! Denn kaum war sie fertig, war es entweder zu kalt oder zu heiß dafür. Zusammen mit dem Tuch könnte ich aber nachher den 19 Grad Außentemperatur ohne Zähneklappern begegnen ...

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