Dienstag, 26. Mai 2015

Das ALDI-Quartett: Finale mit Tief(see)gang

Über das verlängerte Wochenende war ich überwiegend mit Tüfteln, Probieren und wieder Auftrennen ausgelastet. Damit wenigstens ein bisschen was Vorzeigbares herauskommt, habe ich spätnachts noch einen Schal vollendet, der seit Monaten zu 99 Prozent fertig, aber in Einzelteilen, herumlag. Und damit ist der Posten ALDI-Sockenwolle vom letzen Winter auch aufgebraucht; nur von den unifarbenen Knäueln gibt es natürlich noch Reste). Ich hatte zunächst ja nur zwei Varianten gekauft, konnte mich dann aber doch nicht beherrschen und hatte auch noch die anderen beiden Farbkombinationen geholt.


Paket 4: Blautöne mit Grün als Konstrastfarbe

Obwohl ich kein großer Fan von Blau bin (nichts gegen die Farbe an sich, aber mir steht sie nicht besonders), gefällt mir diese Kombination von allen aus dem Sortiment am besten. Da ich von der Arbeit an Schal Nr.1 (siehe unten) schon wusste, dass der Farbverlauf in ziemlich regelmäßige Streifen mündet, habe ich dem durch willkürliche Einarbeitung farblich passender Reste entgegengewirkt.



Da ich bei Blau unweigerlich und sehnsuchtsvoll ans Meer denke, kam ich (beim nur rechts Stricken hat man ja viel Gelegenheit zum Nachdenken...) irgendwann auf die Idee dem Schal einen maritimen Kick zu verpassen und statt Fransen ein paar Fische und sonstiges Meeresgetier dran zu hängen. Limitiert war ich dabei allerdings durch meine überschaubaren Häkelfertigkeiten. Außerdem fanden sich in der Wühlkiste noch zwei farblich exakt passende Knäuel, die ich irgendwann als Restposten erstanden hatte, obwohl mir damals schon klar war, dass mit 100g von diesen dicken Bändern nicht viel anzufangen sein würde. Aber die Farbkombi am Knäuel sah einfach so schön aus...


Dem zügigen Abschluss stand dann eigentlich nur entgegen, dass ich das Zeug annähen musste. Nachdem ich mich dazu überwunden hatte, kam doch eine ganz nette Menagerie zusammen:




Paket 3: Rot-Lila mit Pink als Kontrastfarbe

Aus dem zweiten Paket entstanden zwei ganz unterschiedliche Schals, wobei bei beiden wieder Unterstützung aus der Restekiste kam. Zum einen das simple Häkelexemplar aus Luftmaschen und festen Maschen und zum anderen der Drachenschwanz, für den ich dann doch noch etwas lilafarbene Wolle nachkaufen musste.




Paket 2: Orange-Lila mit Blau als Kontrastfarbe

Dafür habe ich zur Häkelnadel gegriffen und ein einfaches Dreieckstuch aus Stäbchen und festen Maschen fabriziert. Das ist das einzige Paket, bei dem ich beide Knäuel komplett aufgebraucht habe. Das Ärgernis mit den gleichmäßigen Streifen wurde durch die längeren Reihen automatisch beseitigt.




Paket 1: Blau-Grau mit Gelbgrün als Kontrastfarbe

Der erste Testballon, um zu sehen, ob die Wolle auch was taugt. Das Modell Leftie von Martina Behm schien mir dafür ganz geeignet und ich wollte das schon längst ausprobieren. Gelernt habe ich daraus dreierlei: 1. Die Wollqualität ist ganz gut. 2. Der Farbverlauf ist für meinen Geschmack zu regelmäßig, der Effekt, der sich ergibt, ist mir zu streifig. 3. Das Modell sieht wahrscheinlich besser aus wie ursprünglich vorgesehen: unifarbener Hintergrund mit Blattstreifen in unterschiedlichen Farben.




Ach ja: Mit im Spiel war ja noch ein fünftes Paket, bestehend aus simplem Blau und Rot. Beide hätte ich für sich nicht verarbeitet, geschweige denn in der Kombination!), aber als Lückenbüßer bei den verschiedenen Modellen haben sie ganz gute Dienste geleistet.


Freitag, 22. Mai 2015

Spider's Web



Das Buch Victorian Lace Today hatte ich ja im April schon mal erwähnt. Die faszinierenden Modelle haben mich davon überzeugt, es tatsächlich mal mit einem superdünnen Lace-Garn zu probieren. Da das doch ein ziemliches Gefummel ist, wählte ich zum Ausgleich ein relativ einfaches Muster. Das Modell 'Spider's Web' fand ich auch wegen der Form interessant: ein halbes Hexagon. (man hätte es auch als vollständiges Sechseck stricken können, aber ich wollte es für den Anfang nicht übertreiben und halbwegs schnelle Fortschritte sehen.)



Was mich bisher auch von den dünnen Garnen abgehalten hat: Für mich ist Nadelstärke 3,0 die äußerste Grenze, alles darunter verweigere ich einfach. Bei dem Modell war aber ohnehin vorgesehen, den unteren Teil mit dickeren Nadeln zu stricken, um den Spinnweb-Effekt zu erzielen, von dem das Modell vermutlich seinen Namen hat. Ich habe mit Nadeln Stärke 3,5 angefangen und unten 5er Nadeln verwendet. Dadurch ging das letzte Drittel dann doch verhältnismäßig schnell, obwohl dabei deutlich über 500 Maschen auf der Nadel waren.

Vom Endergebnis bin ich total begeistert. Die Form gefällt mir deutlich besser als das reguläre Dreieckstuch, weil man rundum schön eingehüllt ist. Und durch das geringe Gewicht ist das Ganze trotzdem schön luftig leicht (ein Strang à 100g hat tatsächlich genau ausgereicht). Jetzt müssen sich nur noch die passenden lauen Sommernächte einstellen...



Und natürlich habe ich noch einen ganzen Strang vom Sonderangebot übrig. Mal sehen, ob sich für dieses Problem eine Lösung findet...

Garn: DROPS Lace (70% Alpaka, 30% Seide), Lauflänge 800m pro 100g








Mittwoch, 20. Mai 2015

Zeitreise

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich finde es langweilig, mehrmals das Gleiche zu stricken/häkeln. (Nicht zuletzt deshalb vergreife ich mich auch relativ selten an Socken.) Vor ein paar Jahren habe ich aber einmal eine Ausnahme gemacht. Im Filati-Handstrick-Heft vom Frühling 2007 fand ich die Anleitung für eine Jacke im Kimonostil, die mich aus mehreren Gründen überzeugte:

  • Die Jacke wird in einem Stück gestrickt, so dass außer den Seitennähten nix zusammengenäht werden muss.
  • Keine Knöpfe und folglich auch keine Knopflöcher!
  • Die Jacke ist so weit, dass sie problemlos über alles passt.
Beim ersten Versuch habe ich mich noch weitgehend an die Anleitung gehalten. Ausnahme: Längere Ärmel und zusätzliche Bündchen als Ärmelabschluss, die im Original nicht vorgesehen waren.



Das Grundprinzip ist relativ einfach: Man beginnt mit einem Vorderteil, strickt ein etwa 10 cm breites Bündchen (das Original sah Perlmuster vor, ich fand kraus rechts besser) mit einer Länge von ca. 40 cm. 15 bis 20 cm davon kettet man gleich ab, auf einer Seite wird das Bundmuster nahtlos weitergeführt (so breit wie man möchte, mir gefallen rund 5 cm am besten).

In der ersten Reihe nach dem Bündchen verdoppelt man die Maschenzahl (aus jeder Masche eine Masche rechts und eine rechts verschränkt herausstricken). Auf der anderen Seite beginnt man nach zwei Zentimetern mit einer weiteren Zunahme für die Ärmel (mindestens 22 mal je eine Masche in jeder zweiten Reihe; falls die Ärmel länger werden sollen, kann man auch abwechselnd eine und zwei Maschen zunehmen, die Schrägung sollte nur halbwegs regelmäßig sein und sich über eine Höhe von rund 12 cm erstrecken). Danach strickt man - je nach Größe - noch 25 bis 30 cm gerade weiter bis zu einer Gesamthöhe von 50 bis 55 cm und legt Teil 1 erst mal zur Seite. Das zweite Vorderteil wird gegengleich gestrickt.

Für das Rückenteil nimmt man dann 20-25 Maschen zu (die genaue Zahl hängt vom gewählten Muster ab, das sich ja nahtlos einfügen soll und natürlich von der gewählten Wolle, insgesamt sollten 10 cm dazukommen). Das erste Vorderteil wird wieder aufgenommen (ja, jetzt sind ziemlich viele Maschen auf der Rundnadel) und über die mittleren (rund 40) Maschen wird für ca. 4 cm das Bündchenmuster für die Ausschnittblende fortgesetzt, danach mit dem Hauptmuster weitermachen. Nach 25-30 cm für die Schrägung so viele Maschen abnehmen wie man vorher zugenommen hat, in der letzten Reihe vor dem Bündchen die Maschenzahl halbieren (jeweils zwei Maschen rechts zusammenstricken, Bündchen dran und fertig. Jetzt nur noch die Seitenkanten zusammennähen und, falls gewünscht, Bündchen an die Ärmel machen.

Ergänzung: Für die, die die Anleitung etwas kryptisch fanden: die Seitennaht befindet sich an der Seite der Taille und der Unterseite der Ärmel. So sieht eine Hälfte im ausgetreckten Zustand aus:



Bei dem Hauptmuster sind im Prinzip der Kreativität keine Grenzen gesetzt, damit das Ganze schön lässig fällt, empfiehlt sich allerdings ein Ajourmuster. Das Original sah ein ganz einfaches vor (1 M re, 1 U 2 M re zusstr., sowohl in der Hin- als auch in der Rückreihe).

Nachdem die erste Jacke bei mir quasi im Dauereinsatz war, aber wegen der gewählten Farbei leider nicht zu allem passte, habe ich davon noch vier weitere Varianten fabriziert und dabei mit anderen Mustern experimentiert:

Variante 1 (braun) Netzmuster unterbrochen von Streifen in glatt rechts, Variante 2 (pink) mit einem Rauten-Ajourmuster, Variante 4 (schwarz-orange-gelb) glatt rechts, aber mit Streifen aus einem Effektgarn, das mit größerer Nadel verarbeitet wurde) und Variante 4 im Pfauenmuster mit verschiedenen Resten (dabei gab's dann allerdings einiges an Fäden zu vernähen!).

Alle Exemplare kommen immer noch zum Einsatz und wenn meine derzeitige Besessenheit von Schals und Tüchern etwas abklingt, werde ich das Modell vielleicht nochmals in Angriff nehmen.









Montag, 18. Mai 2015

Qual der Wahl

Letzte Woche hatte ich für etwa zwei Stunden erstmals seit langem das Gefühl dass die Zahl der angefangenen Projekte wieder übersichtlich wird. Dann holte ich ein letztes Jahr im Schlussverkauf erstandenes Kleid aus dem Schrank und stellte fest, dass ich dazu kein passendes Tuch habe. Unfassbar, aber wahr. Noch unglaublicher, weil das Kleid keine "schwierigen" Farben verlangt - schlichtes Naturweiß wäre völlig ausreichend. Und am umglaublichsten: Ich hatte tatsächlich nichts Adäquates in meinem umfangreichen heimischen Wolllager.

Also ab zur Dealerin. Dort sah ich mich mit folgenden Wahlmöglichkeiten konfrontiert:



Mit beiden Garnen stricke ich ganz gerne. Beide sind Baumwolle-Viskose-Mischungen, bei Linarte gesellt sich noch Leinen hinzu. Und beide sorgen mit Nadeln Stärke 4,5 für schnelle Erfolgserlebnisse.

Ihr, liebe Suchtgenossinnen, ahnt es sicherlich schon: Ich konnte mich natürlich nicht entscheiden und habe beide mitgenommen. Zwei Schals sind schließlich besser als einer.

Und nicht genug damit: Im Rausgehen stolperte ich noch über diese Farbexplosion aus Seide, die dringend mitwollte:


Entsprechend war das Wochenende ausgefüllt mit Muster wälzen und Rumprobieren. Der Stand der Dinge bisher:


Und damit hat sich das mit der übersichtlichen Anzahl der angefangenen Projekte auch wieder erledigt...


Montag, 11. Mai 2015

Eine fast unendliche Geschichte



Es war einmal... ein Farbverlaufgarn, das mich, wie so viele seiner heimtückischen Kollegen, unmittelbar in seinen Bann zog, als es in ordentliche Knäuel gewickelt vor mir lag. Es war ein Frühling (ca. anno 2005), also die Jahreszeit, in der ich für Grüntöne besonders empfänglich bin. Der ursprüngliche Plan war ein glatt rechts gestrickter, kurzärmeliger Pullover mit einem Wellenmuster aus Fallmaschen am Bund und an den Ärmeln.


Ich hatte auch relativ zügig Vorder- und Rückteil sowie einen Ärmel fertig. Aber ich war zunehmend unzufrieden mit der Anordnung der Farben im verstrickten Zustand. Die Farben an sich mochte ich immer noch, aber der Gesamteindruck erinnerte mich eher an Bundeswehrtarnkleidung - eine Outfit-Option, die auf meiner persönlichen Wunschliste tendenziell im unteren Bereich angesiedelt ist.

Logische Folge: Das Teil blieb erst mal liegen. Und liegen. Dann rutschte es im Strickkorb immer weiter nach unten. Irgendwann verschwand es in einer Tüte und die Tüte aus dem Gedächtnis.

Die Jahre gingen ins Land und mein Haupthaar begann zu ergrauen. Irgendwann im letzten Jahr fiel mir beim Aufräumen diese Tüte wieder in die Hände und die Gefühlslage war noch die gleiche: Schöne Wolle, ätzendes Endprodukt. Also raffte ich mich zu etwas auf, was ich äußerst selten tue, wenn etwas so weit fortgeschritten ist: Ich trennte das Machwerk auf. Und das, obwohl die fertigen Teile sogar schon zusammengenäht waren. (Irgendwie hatte ich damals gehofft, dass es angezogen besser aussehen könnte, als am Teilstück.)

Dann passierte erst mal gar nichts, außer dass ich in regelmäßigen Abständen auf die nun abgewickelten Knäuel starrte, ohne dass sich irgendeine Art von Inspiration einstellte. Ich hatte außerdem 700g von dem Zeug, also zu viel für einen Schal oder ein Tuch. Andererseits wusste ich ja schon, dass etwas Großflächigeres diese unschönen Streifen nach sich ziehen würde.

Schließlich hatte ich letzten Herbst einen Gedankenblitz: Ich wollte nämlich schon länger das Grundprinzip der Ten Stitch Blanket ausprobieren, allerdings hatte ich keinerlei Bedarf für eine Decke, schon gar nicht für eine quadratische. Ohne genau zu wissen, wie das enden sollte, legte ich einfach mal los, mit der vagen Idee im Hinterkopf, dass man ja vielleicht aus zwei Quadraten einen Poncho oder Ähnliches machen könnte.


Relativ schnell zeigte sich, dass der Farbverlauf sich auf diese Weise tatsächlich deutlich befriedigender darbot.Das Stricken selbst allerdings verlief zäher als erwartet. Man kann nicht, wie sonst bei rechten Maschen die Hände nebenbei arbeiten lassen, während man sich einer schönen DVD widmet, weil man ständig wenden und dabei die Reihen verbinden muss. Daher blieb das Projekt, nachdem die Anfangseuphorie verflogen war, wiederum liegen.

Im Laufe des Winters stellte sich dann die endgültige Erleuchtung ein, in Gestalt des Scaffold Square: Ein Quadrat mit Knöpfen und Knopflöchern an jeder Seite, das vielfältige Styling-Varianten zulässt (und das in seiner ursprünglichen Form mit leichterer Wolle auch noch einmal eine reizvolle Herarusforderung wäre). Jetzt hatte ich nur noch zwei Probleme: Erstens war abzusehen, dass die Wolle für ein Quadrat dieser Größe nicht ausreichen würde und zweitens waren die Fortschritte mit wachsender Seitenlänge minimal. Problem Nr. 1 war leichter zu lösen; mittlerweile dürftet Ihr ja schon gemerkt haben, dass bei mir jede Menge Wollreste zur Untermiete wohnen, da waren natürlich auch welche dabei, die ins Farbspektrum passten. (Ärgerlicher Nebeneffekt allerdings: Es gab jede Menge Fäden zu vernähen!)



Problem Nr. 2 ließ sich durch gelegentliche Anfälle von Selbstdisziplin allmählich bewältigen, und weil die Neugier auf das Endprodukt sozusagen im Quadrat wuchs...

Am letzten Wochenende war es dann endlich soweit. Zum Schluss war ich sogar noch vom Glück begünstigt: Die letzte Runde wollte ich nämlich in einer Unifarbe stricken und der dafür vorgesehene Rest hat exakt gereicht. Genau so viel blieb übrig:


Knöpfe angenäht, gewaschen, gespannt, und voilà: So sieht das Endprodukt aus (Kantenlänge ca. 1,30 m, Diagonale 1,80 m)



Und die Stylingmöglichleiten sind wirklich unerschöpflich. Man kann es, je nachdem  ob man gerade oder diagonal zusammenknöpft, als Schal, Poncho, Cape oder Jacke verwenden und natürlich einmal gefaltet auch als Dreieckstuch.


Im Augenblick bin ich überwiegend damit beschäftigt, verschiedene Zusammenknöpfvarianten auszuprobieren. Und kann euphorisch vermelden: Die Geschichte hat ein Happy End.

Und die Moral von der Geschicht': Werft niemals irgendwelche Wollreste weg. Aber das muss ich Euch wahrscheinlich ohnehin nicht sagen ;)




Samstag, 9. Mai 2015

Das Häufchen Unglück...

... ist endlich fertig geworden. Ich hatte mich ja vor einiger Zeit schon mal in einer der Communities darüber ausgeweint, dass ich total enttäuscht vom Farbverlauf dieses ziemlich teuren Garns war, was dazu führte, dass der Schal zu 98 Prozent fertig ewig unbeachtet in der Ecke lag. Ich konnte mich einfach nicht dazu aufraffen, die Umhäkelung des Randes zu Ende zu bringen.



Ich hatte vorher zig Muster ausprobiert, aber weil der Übergang zwischen den Streifen so extrem ist, sah nichts davon wirklich gut aus. Die Notlösung war schließlich, einfach glatt rechts zu stricken, aber mit unterschiedlichen Nadelgrößen, um einen etwas luftigeren Effekt zu erzielen. Ich bin immer noch der Überzeugung, dass der Designer bei der Farbzusammenstellung entweder unter dem Einfluss illegaler Substanzen stand oder aus Versehen das Gekritzel seines farbenblinden Kindes eingereicht hat.



Zu Schwarz sieht der Schal halbwegs passabel aus, aber ich gehe mal nicht davon aus, dass er zu einem regelmäßigen Bestandteil meiner Garderobe wird.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Kostenlose Anleitungen

Ich bin erst kürzlich drauf gestoßen: Die Firma Elann stellt auf ihrer Homepage jeden Monat fünf bis sechs kostenlose Anleitungen(Häkeln und Stricken) zur Verfügung. Oftmals sind kostenlose Anleitungen von kommerziellen Seiten ja relativ läppisch, aber in diesem Fall ist fast immer etwas Ansehnliches dabei. Mein Tipp: Bookmark für die Seite erstellen und gelegentlich vorbeischauen:
http://international.elann.com/

Satisfaction

Juhu! Die erwartete Lieferung ist da! Ein Päckchen voller Möglichkeiten... Und ich werde jede Menge Zeit zum Nachdenken haben, während ich mehrere Kilometer Lacegarn zu Knäueln wickle.


Dienstag, 5. Mai 2015

Neues Resteprojekt

Ich habe abermals in der unerschöpflichen Restekiste gewühlt. Zur Gewissensberuhigung und um die Zeit zu überbrücken, bis die Lanade-Lieferung eintrifft. Ich wollte allerdings nicht gleich wieder so ein Riesenobjekt wie das letzte Tuch starten, vor allem weil es wahrscheinlich in den Pausenmodus überführt wird, sobald der neue Suchtstoff da ist.


Ich habe beschlossen, ein bisschen mit unregelmäßigen verkürzten Reihen zu experimentieren. Das schien mir die beste Option, weil nicht so ganz abzusehen ist, wie weit die unterschiedlichen Rottöne reichen. Bis jetzt finde ich den Effekt nicht schlecht. Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings, dass es viele Fäden zu vernähen geben wird...

Montag, 4. Mai 2015

Mieses Wetter hat auch seine Vorteile...

... denn so gab's keinen Grund, die heimische Höhle zu verlassen. Statt dessen habe ich endlich diesen Schal vollendet, der auch schon eine Weile rumlag. Nachdem demnächst wieder neue Wolle eintrudelt, sollte ja wenigstens mal wieder etwas fertig werden.


Die Wolle ist Mille Colori Socks & Lace Luxe, gebraucht habe ich etwa zweieinhalb Knäuel. Ich liebe diese Wolle, sie lässt sich wunderbar verarbeiten. Leider habe ich jetzt so ziemlich alle Farbschattierungen durch. Dieser Schal wird aber definitiv mein neues Lieblingsteil!

Nach dem etwa zwei Drittel gehäkelt waren, fiel mir übrigens auf, dass ich das Muster vor ein paar Jahren schon einmal verwendet hatte, nämlich für einen Pullover. Der war aus Baumwolle, so dass sich insgesamt ein etwas kompakteres Gesamtbild ergibt. Entscheidet selbst, wo's besser aussieht.


Samstag, 2. Mai 2015

Hat man je genug Wolle?

Falls jemand Nachschub braucht oder sich einfach nie beherrschen kann (ich falle in die zweite Kategorie): Bei Lanade gibt's bis Ende Mai viele DROPS-Garne mit 35% Ermäßigung...